World Café zum Grünen Klassenzimmer

02.12.2021

Kurz ein paar Informationen erhalten, intensiver Austausch in Kleingruppen zu diversen Themen des Grünen KLassenzimmers und abschließend eigene Punkte verteilen. Das war der Ablauf des World Cafés, welches am 22.11.2021 von 15 Uhr bis 16:30 Uhr in einem Stern des Oberstufenzentrums stattfand.

Insgesamt besuchten 25 Personen der Schulgemeinde (Lehrer, Eltern und Schüler) das World Café. Der Austausch in einem Umfeld, dass einem Café gleicht, war der wichtigste Aspekt dieser Workshopmethode. Dabei besprachen Kleingruppen aus maximal vier Personen und mit unterschiedlichen Blickwinkeln (möglichst ein Elternteil, eine Lehrperson und einer Schülerin/einem Schüler) zu diversen Punkten die Weiterarbeit am Grünen Klassenzimmer.

Die zu besprechenden Punkte wurden in einer Kleingruppe im Vorfeld festgelegt – allerdings gab es während des World Cafés noch etliche weitere Ideen, die auf einem gesonderten Zettel festgehalten wurden. Folgende Themen wurden in einem Rundgang im World Café konkret besprochen (in alphabetischer Reihenfolge): 1. Arbeitsmobiliar 2. Aufbewahrung von Arbeitsmaterialien 3. Umgestaltung des Eingangsbereiches 4. Pergola 5. Präsentationsfläche im Grünen Klassenzimmer 6. Arbeitsergebnisse von Schülern präsentieren 7. Tierschutz 8. Wasserspiel Die meisten Punkte der Gruppenteilnehmer bekam mit großem Abstand die „Pergola“ vor dem „Arbeitsmobiliar“ und der „Aufbewahrung von Arbeitsmaterialien“. Dadurch ist die Schule wieder in die Pflicht genommen, um den Wunsch der Gruppe nun umzusetzen.

Am 21.02.2022 soll eine Information an die Gruppe und die Schulgemeinde zum aktuellen Stand erfolgen. Es soll abhängig von der aktuellen (Corona-)Lage zum 21.02.2022 entweder eine Rundmail an alle verschickt werden oder ein erneutes Treffen stattfinden. 

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Erfolgreiche Biologie-Scienceolympioniken 2022

02.12.2021

Olympische Spiele im Sport werden alle vier Jahre an wechselnder Örtlichkeit durchgeführt. In den Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik finden diese Wettbewerbe jedes Jahr statt. Dieses Jahr haben sich zwei Schülerinnen erfolgreich auf den Weg gemacht – erfreulicherweise nicht nach Griechenland, sondern in die weite Welt der Biologie. Die Teilnehmerinnen waren Heriknaz „Telly“ Abasyan und Hedijeh Mehrabi aus unserem ersten Abiturjahrgang (Qualifikationsphase II, Klasse 13).

Das Ziel der 33. Biololympiade ist Jerewan in Armenien. In der ersten Runde waren die beiden Schülerinnen mit vier Aufgabenpaketen konfrontiert, die ein breites Spektrum der Biologie abbildeten. Die erste Aufgabe drehte sich um Corona, die zweite Aufgabe hatte die Lungenfunktion als Inhalt, in der dritten Aufgabe musste etwas zum Oberthema Physiologie bearbeitet werden und die letzte Aufgabe war eine biochemische Aufgabe. Die Wiederholungstäterin Hedijeh Mehrabi – sie war vor zwei Jahren schon bei der Chemieolympiade dabei – belegte den Platz 173 in NRW und den Platz 919 von 1373 im Bundesvergleich. Telly Abasyan belegte den Platz 85 in NRW und den Platz 490 von 1373 im Bundesvergleich. Da die besten 600 im Bund (und die besten 101 aus NRW) in die zweite Runde kamen, durfte Telly schon eine Klausur mit sehr unterschiedliche Aufgaben schreiben.

Die JNG sagt „Herzlichen Grlückwunsch an beide“ und „wir drücken weiterhin die Daumen“ für die zweite Runde. Die nächste Olympiade startet im übrigen wieder im April des nächsten Jahres! Für alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und Schülerinnen und Schüler der kommenden 11. Klasse, die sich für die Scienceolympiade im kommenden Jahr interessieren, können sich gerne jetzt schon bei Hr. Große Maestrup melden (matthias.grosse.maestrup@jng.borken.de oder per Q-Talk).

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Von Hunden und Sprengstoff - ein Polizeihund in der 5d

01.12.2021


Die 5D ist mucksmäuschenstill, als sich Herr Pöpping der Klasse nähert. Einen Polizisten in voller Uniform sieht man nicht oft in den Gängen der Jodocus Nünning Gesamtschule. Herr Pöppng ist Ausbilder für Polizeihunde und sorgt heute für viel Abwechslung in der 5D, die sich aktuell in den Fächern Deutsch und Naturwissenschaft mit ihren Lieblingstieren beschäftigt. Klar, dass der Hund bei sehr vielen ganz oben auf der Liste der Lieblingstiere steht.

 „Das kann ich gut verstehen“, sagt Herr Pöpping. „Der Beruf als Ausbilder für Polizeihunde war schon immer mein Traumberuf gewesen. Ich freue mich jeden Tag darauf!“ In der ersten Stunde berichtet er darüber, welche schwierigen Ansprüchen ein Polizeihund genügen muss: Es kommt eben nicht nur darauf an, dass der Hund bestimmte Stoffe wie Drogen oder Sprengstoff erkennen muss. Ein Polizeihund und sein Ausbilder müssen ein perfektes Team bilden, das auch in hektischen und stressigen Umgebungen zuverlässig funktioniert. Um dies zu erreichen, werden Polizeihunde schon wenige Wochen nach der Geburt trainiert. Herr Pöpping zeigt Bilder und Videos von seinen Hunden Wolff und Eddi und sofort sind die Kinder begeistert: „Süüüüß!“, erschallt es im Chor, als die fünfte Klasse die ersten Aufnahmen des tapsigen Welpen sieht, der die ersten Kommandos erlernt: „Bei Fuß“, „Sitz“ und „Platz“. Was bei normalen Familienhunden aber oft schon das Ende der Ausbildung bedeutet, ist bei Polizeihunden erst der Anfang. Polizeihunde erlernen standardmäßig, wie man auf bedrohliche Situationen reagiert, falls ein Verdächtiger flieht oder angreift oder wie man Menschen auffindet, etwa bei der Vermisstensuche. Besonders beeindruckt ist die 5D von den Videos aus der Ausbildung: Die Hunde verfolgen auf Kommando fliehende Personen oder springen sogar durch die Seitenscheibe eines Autos.

Nachdem die Klasse die Hunde auf diese Weise aus der Ferne kennenlernen konnte, geht es raus auf ein abgeschiedenes Gelände, wo sie die Hunde persönlich kennenlernen dürfen. Ganz behutsam führt Herr Pöpping die jungen Schülerinnen und Schüler an die Hunde heran, aber in der Klasse hat niemand Angst vor den gut ausgebildeten Schäferhunden. „Wir kennen ja schon unsere Schulhunde Lou und Jodoca“, sagt Emma mit einem breiten Grinsen. In der Tat kennen sich die Fünftklässler der Jodocus Nünning gut mit Hunden aus, da einer der beiden Hunde zwei Mal pro Woche sie im Unterricht begleitet. Nachdem sich die Hunde ausgiebig von der Klasse bestreicheln ließen, zeigen sie aber, was der Unterschied zwischen einem Polizeihund und einem Schulhund ist. Die Hunde Eddie und Wolff geben alles: Sie laufen zum Beispiel zwischen den Beinen von Herrn Pöpping, jede Bewegung zwischen dem Polizisten und dem Hund ist aufeinander abgestimmt. „Auf diese Weise kann der Hund zum Beispiel bei einem gefährlichen Einsatz mitkommen“, stellt Herr Pöpping der staunenden Klasse die Fähigkeiten seiner Hunde vor. Der Höhepunkt ist der Moment, als Herr Pöpping sich in schwere Sicherheitskleidung hüllt und sich zunächst versteckt und dann flieht. Der junge Hund Eddi zeigt, wie gut er diese Situationen beherrscht: Zunächst bellt er den Versteckten an und zeigt damit im Ernstfall den begleitenden Polizisten an, wo sich ein Flüchtiger befindet. Anschließend verbeißt er sich in die Schutzkleidung am Arm Herrn Pöppings und zieht immer wieder Ruckartig daran. Herr Pöpping, ein trainierter Mann, hat Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Dass Eddi aber keine wilde Kampfmaschine ist, ist Herrn Pöpping wichtig zu betonen: „Eddi sieht das als ein Spiel an und macht das für die Belohnung, die anschließend kommt.“, erklärt er und zeigt dies der Klasse dann auch. „Wer traut sich, mit Eddi zu spielen?“, fragt er in die Runde und die gesamte Klasse springt auf. Jeder darf einmal mit Eddi einige Zeit spielen – das war ein schöner Tag für die Klasse 5D!

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Farbenfrohe Ausstellung im Forum zum internationalen Tag der Kinderrechte

30.12.2021

Unter dem Hashtag „TurnTheWorldBlue: Farbe bekennen für Kinderrechte“ machten Menschen auf der ganzen Welt am 20. November mit unterschiedlichen Aktionen laut und bunt auf die Rechte von Kindern aufmerksam, um das Bild einer besseren und chancengerechteren Zukunft für Kinder zu entwerfen.

Auch das Forum der Jodocus Nünning Gesamtschule verwandelte sich am Freitag in eine farbenfrohe Landschaft aus Bildern, Plakaten und Bannern, welche die Rechte von Kindern dieser Welt in den Blick nehmen. In einer mehrwöchigen und fächerübergreifenden Projektarbeit widmeten sich die Sechstklässler:innen den ungleichen Lebenssituationen der Kinder dieser Welt und erarbeiteten ihre Forderungen nach hochwertiger Bildung, Leben in Geborgenheit und Gesundheit, Recht auf Freizeit, Schutz vor Gewalt und Recht auf Inklusion, die sie in unterschiedlichsten Bildern zum Ausdruck brachten. Die Ausstellung umfasst Puzzleteile, die – ineinandergesteckt und somit fest miteinander verankert – die Palette der Kinderrechte abbilden. Bilder im Stile von Keith Haring entstanden im Kunstunterricht, welche grell und fordernd die Wünsche für eine gerechtere Zukunft visualisieren. Wahlplakate und Wahlwerbespots einer selbst gegründeten Kinderrechtspartei machen auf Missstände wie Hunger, Armut und gewaltsame Konflikte auf der ganzen Welt aufmerksam sowie formulieren ihre Wünsche für eine bessere Zukunft.

Gemeinsam mit den Moderator:innen des Schule-ohne-Rassismus-Teams aus der EF, Q1 und Q2 stellten die Sechstklässler:innen voller Stolz ihre Ergebnisse vor und diskutierten lebhaft darüber. In einem anschließenden Rollenspiel konnten sie spielerisch und hautnah erleben, dass nicht allen Kindern der gleiche Zugang zu Lebenschancen gewährt wird. Jonathan aus der Klasse 6e resümierte: „Nicht alle Kinder haben die gleichen Chancen im Leben, obwohl doch alle Kinder die gleichen Chancen verdient haben.“

Lea Hoppe, Mitorganisatorin des Kinderrechtstages, zeigte sich begeistert von den kreativen Produkten der Schülerinnen und Schüler: „Es ist beeindruckend, mit welchem Ideenreichtum die Schülerinnen und Schüler bei diesem Projekt dabei waren. Der gesamte Prozess ist Ausdruck einer gelebten Demokratie.“ Die Ausstellung zum Kinderrechtstag, die für eine Woche zum Besuch geöffnet bleibt, ist eines von mehreren Projekten des großen Schule-ohne-Rassismus-Teams der JNG, um die Demokratiebildung in jeder Jahrgangsstufe zu begleiten.

Ein großer Dank geht an die Schüler:innen der 6. Klassen sowie die Moderator:innen des SoR-Teams für den gelungenen Kinderrechtstag: Pauline Bertels, Lukas Bitters, Nina Boljahn, Ayleen Brockmeier, Lisa Eirich, Lilli Frenk, Noah Göring, Hannah Hartmann, Jonas Hertrich, Elaine Hochheim, Levin Kohlruss, Emily Krüger, Hedijeh Mehrabi, Josefin Nordmann, Max Schepers.

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Kooperation im Bereich Mädchenfußball zwischen der Jodocus Nünning Gesamtschule und dem FC Marbeck

Fußballkoordinatorin Mareen Bläker, Jugendleiter Andreas Voßkamp, Schulleiter Carsten Kühn und Sportkoordinatorin Daniela Lanze

16.11.2021

Ein vielversprechender Schritt zwischen der Mädchen- und Frauenfußballabteilung des FC Marbeck und der Jodocus Nünning Gesamtschule wurde im Oktober diesen Jahres erreicht, denn der FC Marbeck ist nun offizieller Kooperationspartner der JNG.

Ziel der Kooperation ist es, neue Impulse für die sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen zu setzen, um eine vielseitige sportliche Grundausbildung zu erreichen. So unterstützt der FC Marbeck die Jodocus Nünning Gesamtschule mit lizensierten Trainerinnen und Trainern bei der Schaffung  eines zusätzlichen sportlichen Bewegungsangebots im Bereich Mädchenfußball. Im Rahmen des TAFF-Angebots werden interessierte Schülerinnen mit einer fußballspezifischen Vielseitigkeit wöchentlich im Rahmen einer Doppelstunde von der C-Lizenzinhaberin Sophia Möllmann gefördert. Zudem besteht die Möglichkeit für die Oberstufenschülerinnen und Schüler, die im Rahmen ihres Projektkurses die Breitensport C-Lizenz erwerben, ihre Praxisstunden im Verein zu absolvieren. Auch gemeinsame Aktionen wie zum Beispiel die Abnahme des DFB-Fußball-Abzeichens sind in naher Zukunft geplant. Beide Seiten freuen sich auf eine effektive und für die Schülerinnen und Schüler profitable Zusammenarbeit.

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Besuch von „Meet a jew“

12.11.2021

Der Geschichtsprojektkurs und die beiden Zusatzkurse Geschichte der JNG Oberstufe empfingen heute einen Projektteilnehmer von „Meet a jew“, einem Begegnungsprojekt des Zentralrats der Juden, zu einer Gesprächsrunde.

„Einen Christen oder einen Moslem zu treffen, das ist in Deutschland nicht besonders schwer, aber ein Gespräch mit einem Juden zu führen, das passiert einem nicht so häufig“, erklärt der junge Mann den aufmerksamen Schülerinnen und Schülern, als sie wissen wollen, wieso er an dem Projekt teilnimmt. Nur durch Austausch komme man sich näher, sagt er, so könne man Konflikte vermeiden und Antisemitismus schwächen. Genau damit greift er den Grund auf, aus dem die Kurse eine Begegnung angefragt haben: Sie beschäftigen sich mit Antisemitismus in Deutschland, wollen seinen Ursachen auf den Grund gehen, die Auswirkungen damals und heute beleuchten sowie Maßnahmen zur Vorbeugung prüfen.

Bei Gesprächen über den Holocaust gehe es heute nicht darum, sich schuldig zu fühlen, sondern darum, gemeinsam die Erinnerung nicht verblassen zu lassen, antwortet er auf die Frage, wie er mit der deutschen Geschichte umgehe. Er fragt, ob die Schülerinnen und Schüler am 9. November an einer Gedenkveranstaltung teilgenommen hätten, und zeigt sich überrascht, als ihm erzählt wird, dass einige an der Steele für die ehemalige Synagoge in Gemen eine Kerze entzündet haben. Die Erinnerungskultur der Jugendlichen an der JNG gefalle ihm, genauso wie das Miteinander, das er in den Kursen erlebe, stellt er fest. Stolz erzählen die Schülerinnen und Schüler, wie viele Anknüpfungspunkte an das Thema sie über Projekte wie dieses als Schule-ohne-Rassismus bereits erleben konnten. „Geschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur erzeugt man nicht durch eine gelungene Veranstaltung“, erklärt Frau Kiekenbeck, Lehrerin der Kurse, „sondern nur über ein breites, wiederkehrendes Spektrum an Projekten derselben Zielsetzung.“

Die beiden Kurse sind erstaunt über die vielen religiösen Vorgaben, denen man im Judentum folgen muss und lassen sich zeigen, wie man koscheres Essen beim Kauf erkennt und das morgendliche Gebet ausführt, probieren koschere Bonbons und fragen, wie man all diese Regeln seinen Kindern vermittelt. Am Ende des Gesprächs sind den Schülerinnen und Schülern die jüdische Religion, aber auch die Lebenswirklichkeit eines Juden in Deutschland ein Stück nähergekommen. Sie bedanken sich mit kleinen Aufmerksamkeiten bei ihrem Gast: Selbstgeformte Kerzen zu Chanukka und Steine, die sie mit einer Botschaft für ein friedliches Miteinander bemalt haben und die sie nun auf Reisen zu anderen Menschen schicken möchten.

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JNG International – Auftaktgespräch mit einer Schule in Südkorea

12.11.2021

Am Donnerstag, den 4.11. kam eine kleine Arbeitsgruppe der JNG zu einem Treffen der besonderen Art im Schulleiterbüro zusammen. Auf der Agenda stand ein erstes digitales Treffen mit einer Schule in Südkorea.Den Kontakt hatte der Borkener Andreas Leidig hergestellt, der in Seoul Deutsch unterrichtet und eine deutsch-südkoreanische Schulpartnerschaft unterstützen möchte.

Das Meeting, an dem neben Schulleiter Carsten Kühn auch Silvia Schilde, Andrea Heidenreich-Volley, Bernd Bleker und Claus Heinze teilnahmen, ging etwa eine Stunde und hatte zunächst das Ziel des gegenseitigen Kennenlernens. Ähnlich wie die JNG in den letzten Jahren, ist die südkoreanische Schule, die zunächst namentlich noch nicht genannt wird, im Aufbau und bildet derzeit eine wachsende Schülerzahl bis Klasse 9 aus. In den folgenden Schuljahren werden dann planmäßig auch die Klassen 10 bis 12 angeboten, sodass man dort schließlich auch das College Diploma absolvieren kann.

Beiderseitig war großes Interesse aneinander zu spüren sowie der Wille im nächsten Schritt konkrete didaktische Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede, auszuloten um auf Basis dessen an einer Art „road map“ zu arbeiten. In dieser wollen beide Seiten konkrete Anknüpfungspunkte für eine zunächst kleine Gruppe von Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 suchen. Als kleines Dankeschön wurde im Anschluss die „JNG News“ digital übergeben, die die Südkoreaner dankend entgegennahmen. Ein zweites digitales Meeting wurde für den Dezember vereinbart, bei man vielleicht schon über konkrete Ideen der (digitalen) Zusammenarbeit spricht.

Es bleibt spannend!

Viele Grüße vom Team JNG-International

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Bericht der BZ zum Thema "Squid Game" in Schulen

10.11.2021

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Der Herbst zieht ein im Schulgarten

08.11.2021

Verzierte Kürbisse lassen sich überall im Schulgarten finden. Vor der Holzhütte lächelt einen ein verschmitztes oranges Kürbisgesicht an und auch unter dem Apfelbaum wird man von einem Kürbis angegrinst. Gestaltet wurden sie von den jungen Schulgärtnerinnen und – gärtnern der Jodocus Nünning Gesamtschule. Fleißig arbeiten sie in ihren Mittagspausen im Schulgarten und bereiten diesen auf die kommenden Jahreszeiten vor.

„Wenn man denkt zum Herbst und Winter kehrt hier Ruhe ein, dann irrt man sich,“ sagt Jutta Weidemann, die den Schulgarten schon jahrelang betreut. „Ich freue mich riesig über das Engagement der jungen Schulgärtner!“, ergänzt sie und diese Freude sieht man ihr an. Schon wird sie gefragt, wo die Blumenzwiebeln zu finden sind. Denn schließlich soll es bunt blühen, wenn die Tage wieder länger werden und so kommen schon jetzt Zwiebeln für Tulpen, Narzissen und Hyazinthen in den Boden.

Auch die typischen Herbstarbeiten werden von den Schülerinnen und Schülern mit Freude erledigt. So schneiden sie Pflanzen und Sträucher zurück, harken Laub und lockern den Boden auf. Die Kräuterbeete werden ebenfalls gesäubert und schon für das nächste Jahr wieder bestückt.

Damit auch Tiere im Schulgarten ein Zuhause finden, legen die Schülerinnen und Schüler Winterquartiere für Igel an und bauen schon jetzt Nistkästen für die Vögel. „Mir ist wichtig, dass man die Natur hier entdecken und erleben kann,“ erklärt Jutta Weidemann ihre Arbeit. Dazu gehört auch, das Obst und Gemüse zu ernten, dass man schon das ganze Jahr über gepflegt hat. „Schmeckt lecker!,“ schmatzt ein Fünftklässler und grinst, als er in einen frisch gepflückten Apfel beißt.

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Entfall der Maskenpflicht - Schulmail vom 28.10.2021

28.10.2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Beschäftigte im Ganztag,
liebe Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinenn und Schüler,


heute Vormittag erreichte uns eine neue Schulmail, die den Wegfall der Maskenpflicht am Sitzplatz ab dem 2. November 2021 zum Inhalt hat.
Nachfolgend finden Sie auszugsweise wichtige Zitate, das Original befindet sich unten als Anhang.

Die Landesregierung hat beschlossen, die Maskenpflicht am Sitzplatz für die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen mit Beginn der zweiten Schulwoche nach den Herbstferien aufzuheben. Dies erscheint unter Würdigung aller Umstände - insbesondere der besonderen Gewichtung der entwicklungspsychologischen und pädagogischen Bedeutung eines „normalisierten" Schulbesuchs - zum jetzigen Zeitpunkt möglich.

Konkret bedeutet dies:

* Die Coronabetreuungsverordnung wird ab 2. November 2021 für Schülerinnen und Schüler keine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen mehr vorsehen, solange die Schülerinnen und Schüler in Klassen- oder Kursräumen auf festen Sitzplätzen sitzen.

* Die Maskenpflicht entfällt auch bei der Betreuung im Rahmen von Ganztags- und Betreuungsangeboten für die Schülerinnen und Schüler, wenn sie an einem festen Platz sitzen, etwa beim Basteln oder bei Einzelaktivitäten.

* Das Tragen von Masken auf freiwilliger Basis ist weiterhin zulässig.

* Befinden sich die Schülerinnen und Schüler nicht an einem festen Sitzplatz, suchen sie ihn auf oder verlassen sie ihn, besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Maske. Davon abgesehen bleibt es bei den bereits bekannten Ausnahmen von der Maskenpflicht im Schulgebäude, vgl. § 2 Absatz 1 Satz 2 Coronabetreuungsverordnung.

* Für Lehrkräfte, Betreuungskräfte und sonstiges Personal entfällt die Maskenpflicht im Unterrichtsraum, solange ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird.      

* Für das schulische Personal entfällt die Maskenpflicht auch bei Konferenzen und Besprechungen im Lehrerzimmer am festen Sitzplatz.      

* Für die Gremien der Schulmitwirkung gelten die bisherigen Regelungen, die sich an der Coronaschutzverordnung orientieren, fort.

* Im Außenbereich der Schule besteht auch weiterhin für alle Personen keine Maskenpflicht.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird einen modifizierten Erlass zu den Auswirkungen der Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen auf die Quarantäneentscheidungen bei Kontaktpersonen schaffen. Die wichtigste Neuregelung daraus ist:
Tritt in einem Klassen- oder Kursverband ein Infektionsfall auf, ist die Quarantäne von Schülerinnen und Schülern ab sofort in der Regel auf die nachweislich infizierte Person sowie die unmittelbare Sitznachbarin oder den unmittelbaren Sitznachbar zu beschränken. Vollständig geimpfte oder genesene Personen ohne Symptome sind von der Quarantäneanordnung weiterhin ausgenommen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales beabsichtigt, den vorgenannten Erlass in den kommenden Tagen an die Gesundheitsämter zu versenden. Wir werden Sie über den weiteren Inhalt zu Beginn der nächsten Woche entsprechend informieren.

Des Weiteren gelten die bekannten Regelungen zur sogenannten „Freitestung" von engen Kontaktpersonen fort. Dies bedeutet, dass die Quarantäne der Schülerinnen und Schüler frühestens am fünften Tag der Quarantäne durch einen negativen PCR-Test oder einen qualifizierten hochwertigen Antigen-Schnelltest vorzeitig beendet werden kann. Bei einem negativen Testergebnis nehmen die Schülerinnen und Schüler sofort wieder am Unterricht teil.
Ein solches Vorgehen ist vertretbar, wenn die eingeübten und bewährten Schutzmaßnahmen wie Lüften und Einhalten der Hygieneregeln auch weiterhin konsequent umgesetzt werden. Dieser Reihe von - zum Teil sehr aufwändigen - Schutzmaßnahmen, vor allem aber auch dem umsichtigen Verhalten aller Verantwortlichen in unseren Schulen, ist zu verdanken, dass ein Verzicht auf die Maskenpflicht im Unterricht möglich ist.

[Vollständige Schulmail des MSB NRW vom 28.10.2021]

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Erfolg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

21.10.2021

„Bewegte Zeiten – Sport macht Gesellschaft“ lautete das Wettbewerbsthema beim 27. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, bei dem fünf Schülerinnen der Jodocus Nünning Gesamtschule einen der begehrten Förderpreise erhielten.

Im Projektkurs der Oberstufe „Geschichte erleben und erlebbar machen“ beschäftigten sich die Kursteilnehmer mit dem Leben und Schicksal jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Gemen. Das Wettbewerbsthema sprach die Gruppe deshalb gleich an, weil die Familie Klaber aus Gemen als sportlich besonders erfolgreiche Familie im Zentrum ihrer Recherche stand. In Zusammenarbeit mit Dr. Norbert Fasse vom Stadtarchiv Borken bekamen sie ein genaues Bild von den sportlichen Erfolgen, der beginnenden Ausgrenzung, Verfolgung und Vertreibung der Familie in der NS-Zeit, die auch die sehr gute Integration der Familienmitglieder nicht aufhalten konnte. In ihrem Wettbewerbsbeitrag stellten sie genau dies für die Leser in einer Facharbeit dar: Endete die sportliche Karriere der jungen Klabers aufgrund der NS-Zeit?

Die fünf Schülerinnen, Ayleen Brockmeier, Lisa Eirich, Josefin Nordmann, Jule Reining und Doreen Wellkamp, wurden für ihren Beitrag nun mit dem Förderpreis, der mit 200 Euro betitelt ist, ausgezeichnet und die JNG darf sich nun mit dem Stempel „Erfolgreiche Schule 2020/21“ schmücken.

Im Projektkurs gab es noch weitere Erfolge: Annalena Bramkamp gewann beim Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ einen NRW-Siegerpreis für ihre Darlegung, warum es für die Gemener Familie Cohen Stolpersteine in Gemen geben sollte. Dabei stellte sie die Lebensgeschichte der Familie unmittelbar vor und während der NS-Zeit in einem Portfolio anschaulich dar und erörterte das Für und Wider von Stolpersteinen.

Der gesamte Projektkurs führte zum Abschluss gemeinsam mit dem Heimatverein Gemen alle Rechercheergebnisse in einem Biparcours zur jüdischen Geschichte in Gemen zusammen, der bereits von jüngeren Schülerinnen und Schülern der JNG genutzt werden konnte. In Berichten, zeitgenössischen Fotos und eigens gedrehten Videos soll so die Geschichte möglichst lebendig erlebbar gemacht werden und ein Beitrag zur Erinnerungskultur am Schulstandort geschaffen werden.

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World Café in Borken

 07.10.2021

Am Donnerstagnachmittag war der Pädagogik LK der Jodocus Nünning Gesamtschule zu Gast im Jugendhaus in Borken. Dort diskutierte man gemeinsam mit Schüler*innen des BKBs, der Julia Koppers Gesamtschule, Politikern und Mitarbeitern des Jugendhauses im Rahmen eines World Cafés Fragen aus verschiedenen Themenbereichen.  Diese Fragen wurden im Vorhinein aus einem größeren Fragepool ausgewählt, wobei 4 von 6 Fragen von Lara Gülten und Sofia Leskayova von der JNG entwickelt wurden. Die 6 Fragen thematisierten unter anderem gewünschte Freizeitaktivitäten in Borken, das Toleranzverhalten in Borken sowie Nachhaltigkeitsaspekte.
Nach 6 diskussionsreichen Runden wurden die Ergebnisse präsentiert und alle Ideen gesammelt, um damit unter anderem weiter in der Politik zu arbeiten. Insgesamt war es ein toller und interessanter Nachmittag für alle Schüler*innen.

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JNG-Schulmannschaften und ihre sportlichen Erfolge

04.10.2021

Unsere Schulmanschaften sind aktuell hochmotiviert mit viel Spaß und Engagement in zahlreichen Sportarten im Kreis Borken unterwegs.

Eine Bildergalerie der Wettkämpfe und Spiele finden Sie hier.

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Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021: Jodocus Nünning Gesamtschule ist mit dabei!

Ergebnis der Juniorwahl an der Jodocus Nünning Gesamtschule

30.09.2021

Ab dem 13.09.2021 ging es für 800 Schüler*innen der JNG bei der Juniorwahl an die Wahlurne.

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. In den letzten Wochen stand das Thema "Demokratie und Wahlen" auf dem Studenplan und nun geht es - wie bei der "echten" Bundestagswahl am 26. September 2021 - für die Schüler*innen mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal.

Die Teilnehmer*innen des Projektkurses Demokratie, die als Wahlvorstand die Wahl begleiten und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

"Mir macht es Spaß, ein so großes Projekt zu organisieren. Und für den Erhalt unserer Demokratie muss man eh was tun", sagt Projektteilnehmerin Sofia L.

So endete auch die Juniorwahl 2021 am Sonntagabend. Der Projektkurs Demokratie hat die Stimmzetterl der Juniorwahl für die JNG ausgezählt. Der TAFF-Kurs Office hat daraus ein Diagramm erstellt - ein spannendes Ergebnis und ein tolles Projekt, das Demokratie thematisiert und schon früh erlebbar macht.

Bereits seit 2017 beteiligt sich die JNG an der Juniorwahl und hat das Projekt fest in ihr Projektangebot aufgenommen.

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Medienupd@te

29.09.2021

Am gestrigen Dienstag fand unsere jährliche Infoveranstaltung zum Thema "Medienerziehung in Zeiten sozialer Netzwerke" für die Eltern unserer neuen 5. Klässler statt.

Den mehr als 100 interessierten Eltern zeigte Carsten Osterkamp von der evangelischen Jugendhilfe Münsterland in einem ansprechenden und interaktiven Vortrag den Eltern mögliche Gefahren für ihre Kinder im Umgang mit Messengern wie Whatsapp und Sozialen Netzwerken wie Youtube oder Instagram auf und gab den Eltern konkrete Hilfestellungen zur Vermeidung von Konfliktsituationen. Das Team der JNG bedankt sich herzlich bei Carsten Osterkamp, allen Eltern, die sich die Zeit für unseren Vortrag genommen haben!

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„Wir sind ein Team“ - SKSKG-Auftaktveranstaltung für die 5. Klassen

09.09.2021

Auch in diesem Jahr nehmen die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen an dem Programm „Starke Kinder, starke Klassengemeinschaft“ mit dem Ziel der Stärkung der Klassengemeinschaften teil.

Die Auftaktveranstaltung zum Programm fand im Jugendhaus Borken statt. So konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrern die Trainer der Evangelischen Jugendliche kennenlernen. Die Kinder erhielten eine erste Einführung in das Thema Klassengemeinschaft und lernten unter anderem ein Grundkonzept des Programmes, das RAD (Respekt, Achtsamkeit, Disziplin) kennen. Zudem wurde ein Klassenstimmungsspiegel erstellt, der die Stimmung und das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler in der Klasse visualisiert. Im Laufe des Schuljahres soll dieser noch häufiger erhoben und reflektiert werden.

Neben diesen festen Programmpunkten hatten die Kinder Zeit sich in den Räumlichkeiten des Jugendhauses auszutoben und zu spielen. Hier konnten die in den ersten Schulwochen geknüpften Kontakte direkt vertieft werden.

Im Verlauf des Schuljahres werden die Trainer die Klassen in regelmäßigen Abständen besuchen und weitere Aktionen zur Stärkung der Klassengemeinschaft durchführen.

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Ausbildung der Buslotsinnen und Buslotsen

07.09.2021

Unter der Leitung von Iris Röckinghausen von der Kreispolizeibehörde und Birgit Limbrock haben sich sieben Schüler und zwei Schülerinnen des 8./ 9. Jahrgangs zum Buslotsen bzw. zur Buslotsin ausbilden lassen. Die Ausbildung umfasste folgende Aspekte:

- Gewaltfreies Schlichten von Konflikten im Schulbus und an der Bushaltestelle

Wie spricht man Mitschüler/innen an?

- Praktisches Training an einer Bushaltestelle, mit und im Bus

- Regeln an der Bushaltestelle und im Bus

- Gefahren im Bus durch plötzliches Bremsen

- Gefahren durch den Toten Winkel und den Schwenkbereich des Schulbusses

- Sicherheit im Schulbusverkehr

Die Buslotsen/Buslotsinnen werden während des Schuljahres 21/22 laufend begleitet und beraten durch Birgit Limbrock, Lehrerin und Koordinatorin für Verkehrserziehung an der JNG.

[Zur Bildergalerie]

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2:1 Niederlage der Jodocus Nünning Gesamtschule bei den Kreismeisterschaften in Bocholt

Für die JNG spielten: Nils Schmelting, Finn Homann, Jonas Edeler, Sophie Minga, Theresa Nassmacher und Mia Kühn

07.09.2021

Die Jodocus Nünning Gesamtschule muss sich leider bei den Kreismeisterschaften dem St.-Georg-Gymnasium aus Bocholt 2:1 geschlagen geben. In insgesamt drei Spielen in unterschiedlichen Formationen konnten sich die Nünninger messen. Das Mädchenspiel wurde 2:0 gewonnen, das Mixed- und das Jungenspiel wurde leider jeweils 2:0 verloren. Somit scheidet die JNG leider nach den Kreismeisterschaften aus. Trotzdem konnten die Schülerinnen und Schüler viele tolle Erfahrungen bei bestem Wetter sammeln und die Vorfreude auf das nächste Beachvolleyballevent im nächsten Jahr ist groß.

 

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Volleyball-Frühtraining

Am Frühtraining nehmen teil (von links nach rechts): Maria Walkenhorst / Lehrerin JNG, Hannah Rudde / Mariengarden, Mia Kühn / JNG, Theresa Naßmacher / JNG, Marika Loker / Remigianum, Johanna Gröger / Schönstätter, Mia Feldhaus / Mariengarden, Jule Reßmann / JNG, Jule Onnebrink / Remigianum, Henrike Olle Remigianum. Anna Hoja / Lehrerin JNG

02.09.2021

Im Schuljahr 2021/2022 findet erstmals ein schulübergreifendes Volleyball-Frühtraining statt. Unter der Leitung von Maria Walkenhorst und Anna Hoja trainieren insgesamt neun Spielerinnen aus verschiedenen Borkener Schulen, die zweimal die Woche zusätzlich zum Vereinstraining gefördert werden sollen.

Durch die Kooperationen der verschiedenen Schulen und dem RC Borken-Hoxfeld soll den leistungsorientierten Spielerinnen eine Möglichkeit geboten werden, ihre technischen und athletischen Möglichkeiten individuell zu verbessern. Bereits letztes Schuljahr bot die JNG ein erfolgreiches schulinternes Beachvolleyball-Frühtraining an, bei dem unter anderem Mia Kühn und Theresa Naßmacher aktiv waren. Die beiden JNG-Schülerinnen nehmen auch dieses Jahr an dem Frühtraining teil, sowie Jule Reßmann. Das schulübergreifende Frühtraining ist eine tolle Möglichkeit, einen Großteil der besten Borkener Volleyballspielerinnen der Jahrgänge 2006/2007 zusammenzufassen und ein Frühtraining auf höchstem Niveau zu absolvieren.

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Die BZ berichtet über den Spatenstich zu unserem Erweiterungsbau der Jahrgänge 9&10

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Schüler und Schülerinnen können Schule wieder mitgestalten

01.09.2021

Nach einem Jahr kamen heute erstmalig wieder die Klassensprecher/Innen und deren Vertreter/Innen zur SV-Vollversammlung zusammen, um sich aktiv an der Mitgestaltung des Schullebens zu beteiligen.

Ein erster Punkt waren die Wahlen des/der Schülersprecher/In und der Mitglieder der Schülervertreter/Innen. Aufgrund eines neu entwickelten Wahlkonzepts setzt sich die zukünftige SV aus vier Vertretern/Innen der Jahrgänge 5-7, vier Vertreter/Innen der Jahrgänge 8-10 und vier Verteter/Innen der Oberstufe. "Nun ist es eine bunt gemischte Gruppe und wir hören Stimmen aus allen Jahrgangsstufen", so der neue Schülersprecher Julian Finke mit einem Lächeln.

Natürlich war auch ein großes Thema die zurückliegende Coronazeit und die Einschränkungen auf dem Schulgelände aufgrund der Bauarbeiten. Die anwesenden Schüler und Schülerinnen waren engagiert und diskussionsfreudig, sodass die Schule auf aktive Mitgestaltung seitens der Schülerschaft hoffen kann. 

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Förderung des Reitsports – Kooperation der Jodocus Nünning Gesamtschule und des RV Velen e.V.

27.08.2021

Das Pferd putzen, vertrauensvolle Bodenarbeit und die Einheit von Pferd und Reiter in der Halle – Reiten ist eine besondere Sportart, denn sie wird mit einem Lebewesen in partnerschaftlicher Weise gelernt und ausgeübt.

Zu Beginn des Schuljahres 2021/22 konnte nun eine neue Kooperation zwischen der Jodocus Nünning Gesamtschule und dem Reiterverein Velen e.V. geschlossen werden. Diese Zusammenarbeit erweitert das Sportangebot der JNG und fördert die Ziele des RV Velen langfristig. Die Kooperation, die durch den Schulleiter Carsten Kühn und dem Vorsitzenden des Reiterverein Velen e.V., Heinrich Hante, unterzeichnet wurde, hat die feste Absicht, neue Impulse für die sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen zu geben und so eine vielseitige sportliche Grundausbildung der Kinder und Jugendlichen zu erreichen.

[Weiterlesen]

Informationen zum Reitverein können auch hier gefunden werden: https://www.rv-velen.de/

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Impfangebot für Schülerinnen und Schüler

24.08.2021

Neben dem täglichen Angebot sich im Impfzentrum in Velen impfen zu lassen (gilt auch für 12-15 Jährige) sind mobile Impfteams jeweils in der Zeit von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr in den kreiseigenen Berufskollegs im Einsatz. Hier können sich Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren impfen lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Lediglich die unten beigefügte Anlage, der Personalausweis und ggf. Impfausweis werden benötigt.

Mittwoch, 25.08.2021 und Donnerstag, 26.08.2021:

Berufskolleg für Technik, Lönsweg 24, 48683 Ahaus

Freitag, 27.08.2021:

Berufskolleg am Wasserturm, Herzogstraße 4, 46399 Bocholt

Montag, 30.08.2021 und Dienstag, 31.08.2021:

Berufskolleg Bocholt-West, Schwanenstraße 19, 46399 Bocholt

Mittwoch, 01.09.2021 bis Freitag, 03.09.2021:

Berufskolleg Borken, Josefstraße 10, 46325 Borken

Das Impfzentrum in Velen (Im Schlatt 23, 46342 Velen) hat täglich von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Bei den 12-15 Jährigen ist zu den o.g. Unterlagen mindestens eine schriftliche Einwilligung der Personensorgeberechtigten nötig. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Selbstverständlich können dort auch die höheren Altersgruppen geimpft werden

Anlage:

Aufklärungsmerkblatt

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Eine Blumenwiese in der Sporthalle - Wir begrüßen die neuen Fünftklässler an der JNG

19.08.2021

Die Sporthalle an der Jodocus Nünning Gesamtschule sieht heute einmal ganz anders aus. Blumen hängen von der Decke und an Stellwänden. Ein gespanntes Summen liegt in der Luft. Auf der Tribüne sitzen die Eltern und davor die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler. Gespannt schauen sie kurz vor Beginn ihrer Willkommensfeier in der Sporthalle umher und warten darauf, dass ihr erster Schultag an der JNG endlich losgeht. Alle halten sie eine Papierblume in der Hand. 

Schulleiter Carsten Kühn heißt die neuen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern herzlich willkommen: „Ich hoffe, dass ihr mit ganz viel Freude und Spaß an euer neuen Schule ankommt.“ Er wünscht ihnen, dass sie respektvoll miteinander starten und diesen Respekt auch immer beibehalten. Auch Sechstklässler geben den neuen Schülerinnen und Schüler Wünsche mit auf den Weg. Sie sollen erstrahlen wie eine Blumenwiese und Freude beim Entdecken neuer Dinge haben.

So steht der Tag unter dem Motto „Blütenpracht“. Zum Ende der Feier halten alle Schülerinnen und Schüler ihre Blüten in die Höhe und es entsteht eine große Blumenwiese in der Sporthalle. Im Anschluss gehen die Schüler mit den Klassenlehrerteams in die Klassen. Dort lernen sie sich besser kennen und klären erste organisatorische Sachen.

Gegen Ende des Tages treffen sich alle fünften Klassen im Rondell. Dort lassen sie gleichzeitig einen Papierflieger in die Lüfte steigen. Diese haben sie vorher gebastelt und mit einem Wunsch für ihre Zeit an der JNG versehen. Jeder Schüler sammelt nun den Flieger eines anderen Schülers ein und nimmt so einen guten Wunsch mit in die Klasse. „Ich freue mich schon auf Morgen“, sagt Magdalena aus der 5d am Ende ihres ersten Schultages an der JNG. Auch die Lehrer freuen sich schon auf eine tolle Zeit mit ihren neuen Klassen.

[Zur Bildergalerie]

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Informationen zum Schuljahresbeginn 2021/22 an der JNG

18.08.2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Beschäftigte im Ganztag,
liebe Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

gut sechs Wochen nach dem letzten Schultag eines doch sehr von der Corona-Pandemie geprägten Schuljahres begrüße ich Sie alle ganz herzlich zu einem hoffentlich „normaleren“ Schuljahr 2021/22. Ich hoffe sehr, dass Sie die zurückliegenden Wochen nutzen konnten, um Abstand zu den vergangenen Herausforderungen zu finden, etwas Schönes zu unternehmen und sich vor allen Dingen gemeinsam mit ihren Familien zu erholen.

Leider blicken wir auch auf das tragische Unglück innerhalb der Ferienzeit zurück, bei dem ein Schüler unseres 9. Jahrgang tödlich verunglückt ist. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und seiner Klasse, denen wir für die kommende Zeit ganz viel Kraft, Mut und Zuversicht wünschen.

Aber auch positive Momente haben die Ferien an der JNG geprägt: So sind bereits in der vergangenen Woche insgesamt 24 Schüler*innen erfolgreich vor Ort gestartet. Sie nutzten die erste „Sommerschule“ an der JNG zur Vorbereitung auf das kommende Schuljahr. Oberstufenschüler*innen übernahmen den Unterricht.

Auch der Fortschritt unserer Baumaßnahmen hat erfreulicherweise in den vergangenen 6 Wochen rasant Fahrt aufgenommen. Hierbei sind vor allem die Sanierung bzw. die Erweiterung des NW-Bereichs mit Fertigstellung zum Jahresende 2021 sowie der Baubeginn des Neubaus für die Jahrgänge 9/10 mit Fertigstellung zum Schuljahr 2023/24 zu nennen. Wir freuen uns in enormen Maßen über diese Investitionen der Stadt Borken an unserer Schule, auch wenn damit zum Start am morgigen Mittwoch einige Einschränkungen für den laufenden Betrieb verbunden sind.

Für den naturwissenschaftlichen Unterricht stehen im 1. Halbjahr dieses Schuljahres lediglich 2 provisorisch eingerichtete Fachräume zur Verfügung. Der weitere NW Fachunterricht wurde in eigenes hierzu digital neu ausgestattete Ersatzräume (ehemalige Technik- und Kunsträume) verlegt.

Insbesondere unsere 9. und 10. Klassen, untergebracht in den vorhandenen Raumsystemen, sind vom Einrichten der Großbaustelle für den Erweiterungsbau 9/10 auf unserem Schulgelände betroffen. Die Zugänge zu den Raumsystemen 9/10 sind über den zentralen Schulhof nicht mehr möglich. Die Schüler*innen des 9. und 10. Jahrgangs nutzen bitte zum Erreichen Ihrer Klassenräume den Zugang am Eingang unseres Sport-/Mensageländes (Fahrradständer vor der JNG), den Ausgang an den WC-Anlagen der Mensa oder alternativ von der Neumühlenschule kommend den Weg entlang der Johannessporthalle und dem Lehrschwimmbecken. Nähere Details hierzu erhalten alle Schüler*innen am ersten Schultag. Das Oberstufenzentrum ist von Seite der Mozartstraße/Neumühlenschule nur noch über einen neu angelegten Fußweg entlang des Grundstücks der Lebenshilfe zu erreichen.

Im Rahmen der kommenden Gremien werden wir gemeinsam mit unserer SV für die 2-jährige Bauzeit Ressourcen für alle beeinträchtigten Klassen und Lerngruppen in geeigneter Form schaffen, um weiterhin auch während dieser Zeit dem Anspruch einer guten gesunden Schule gerecht zu werden. Es überwiegt jedoch die Vorfreude auf die weitere Fertigstellung unseres zeitgemäßen, modernen Schulgebäudes.

Wie bereits vor den Sommerferien seitens des MSB NRW angekündigt, startet das neue Schuljahr unter Beachtung der coronabedingten Regelungen, wie das vergangene Schuljahr beendet wurde. So freuen wir uns sehr, mit allen Schüler*innen unserer Schule weiterhin im Präsenzunterricht vor Ort alle schulischen Angebote ermöglichen zu können. Es gilt weiterhin innerhalb des Gebäudes für alle Beteiligten eine Maskenpflicht und für alle nicht Geimpften oder Genesenen zweimal pro Woche die bereits bekannte Testpflicht. Weitere Hinweise hierzu entnehmen Sie bitte der beigefügten Mitteilung des MSB NRW (Anlage 1). Wie bereits in einer gesonderten Mail innerhalb der Ferien mitgeteilt, beabsichtigt die Stadt Borken Anfang September 2021 in den Klassenräumen des 5. und 6. Jahrgang zusätzlich Lüftungen zur Frischluftzufuhr einzubauen. Ebenfalls der Anlage 1 des MSB NRW zu entnehmen, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt die geplanten Einschulungsfeiern (3G Regel), die bevorstehenden Klassen- und Kursfahrten sowie die verschobenen Praktika stattfinden können. Im Rahmen der Mitwirkungsgremien (Klassenpflegschaften) erhalten Sie hierzu seitens der Klassenleitungen SI bzw. Beratungsteams SII nähere Informationen.

Wir würden uns sehr freuen, alle Eltern und Erziehungsberechtigten in der kommenden Woche vom 23. bis 26.08.2021 im Rahmen der Pflegschaftsabende an der JNG begrüßen zu dürfen. Die Einladung hierzu haben Sie bereits zu Beginn der Sommerferien erhalten und ist ebenfalls nochmals im Anhang beigefügt (Anlage 2).

Abschließend übersende ich Ihnen mit dieser Mitteilung erneut den Terminplan 2021/22 der kommenden Wochen, um einen gut geplanten Start für alle Schüler*innen unserer Schule in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zu gewährleisten (Anlage 3).

Nun bleibt mir, uns allen einen erfolgreichen und vor allen Dingen gesunden Start ins neue Schuljahr 2021/22 zu wünschen.


Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne in gewohnter Weise zur Verfügung.

Gruß
Carsten Kühn

 

Anlagen:

Hinweise des MSB NRW zum Schuljahresbeginn 2021/22

Einladung zur 1. Klassenpflegschaftssitzung im Schuljahr 2021/22

Zentrale Termine im Schuljahr 2021/22

Kostenbeteiligung Verbrauchsmaterial im Schuljahr 2021/22

 

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Lernen mit Spaß in den Ferien - Kann das funktionieren?

14.08.2021

„Das simple past ist ja gar nicht so schwierig“, freut sich Jana-Marie Grunden, Schülerin des 7. Jahrgangs der JNG und löst das Onlinequiz mit Bravour, das ihr die Oberstufenschülerin Hedijeh Mehrabi der Q2 auf dem Tablet erstellt hat. Beide sind Teilnehmerinnen der ersten Sommerschule der Jodocus Nünning Gesamtschule.

Die Sommerschule ist ein einwöchiges Pilotprojekt an der JNG zur individuellen und gezielten Förderung von Schüler*innen in den Ferien, um sich auf das kommende Schuljahr 2021/22 bestmöglich vorzubereiten. Unterrichtet wurden 16 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 6-8 von insgesamt 8 Schüler*innen der Oberstufe.

„Ich denke darüber nach, im Anschluss an das Abitur Lehramt zu studieren, da bot es sich an, einfach jetzt schon einmal in diese Rolle der Lehrerin zu schlüpfen!“, sagt Hedijeh und freut sich über die Fortschritte ihrer Schülerin. Rechtschreibtraining mit Lernapps, Wiederholung mathematischer Grundkenntnisse und Tipps für das Vokabellernen standen auf dem Stundenplan. Nun kann das neue Schuljahr starten, da sind sich beide einig.

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Neues aus der Schule >> Schuljahr 2020/21

Zeit Tschüss zu sagen...

02.07.2021

Die Schulleitung verabschiedet sich im Namen des gesamten Kollegiums bei Ralf Bökenbrink (Lehrer), Stefanie Kloster (Lehrerin), Nils Brodzinski (FSJler), Jonas Tenbrink (FSJler) und Carolin Bollmann (Praxissemesterstudierende).

Wir wünschen euch auf euren neuen Wegen alles Gute und bedanken uns herzlich für die gemeinsame Zeit an der JNG! Auf ein Wiedersehen!

v.l.n.r: Ralf Bökenbring, Carolin Bollmann, Nils Brodzinski, Stefanie Kloster, Jonas Tenbrink, Stefanie Tünsmann, Carsten Kühn

JNG Get together - Erstes Kennenlernen der neuen 5. Klassen

01.07.2021

In den letzten drei Tagen haben die Kennlerntage der neuen 5. Klassen stattgefunden. Mit viel Mühe wurde dafür die Mensa gemäß dem Motto „Blütenpracht“ dekoriert. Bunte Luftballongirlanden zierten den Eingang, gebastelte Blüten hingen an den Wänden und Blumen standen auf den Stehtischen.

In dieser farbenfrohen Atmosphäre wurden die Grundschülerinnen und Grundschüler mit ihren Eltern von der Schulleitung und den Klassenlehrerinnen und -lehrern in der Mensa empfangen. Besondere Willkommensgrüße und Wünsche gab es insbesondere von Abteilungsleiter Kai Böker, der den Klassen einen guten Schulstart, einen starken Zusammenhalt, viele neue Freundschaften und natürlich viel Freude an der JNG wünschte.

Neben einem Begrüßungsvideo von der Patenklasse sowie einigen organisatorischen Punkten stand vor allem das Kennenlernen untereinander im Fokus. Da jede der sechs Klassen eine eigene Veranstaltung besuchte, konnten sich alle in einer entspannten Umgebung kennlernen und Kontakt miteinander aufnehmen. Bei den Kennlernspielen haben die Klassenlehrerinnen und -lehrer schnell gemerkt, dass an der JNG im nächsten Schuljahr viele neue tolle Schülerinnen und Schüler starten werden.

Alle Beteiligten freuen sich auf die gemeinsame Zeit und sind gespannt, was das kommende Schuljahr mit sich bringt. Zum Abschluss gab es für jeden Einzelnen am Ausgang der Mensa noch ein kleines Willkommensgeschenk, dass persönlich von den Klassenlehrerinnen und -lehrern überreicht wurde.

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Förderung des Reitsports – Kooperation der Jodocus Nünning Gesamtschule und des RV Velen e.V.

27.08.2021

Das Pferd putzen, vertrauensvolle Bodenarbeit und die Einheit von Pferd und Reiter in der Halle – Reiten ist eine besondere Sportart, denn sie wird mit einem Lebewesen in partnerschaftlicher Weise gelernt und ausgeübt.

Zu Beginn des Schuljahres 2021/22 konnte nun eine neue Kooperation zwischen der Jodocus Nünning Gesamtschule und dem Reiterverein Velen e.V. geschlossen werden. Diese Zusammenarbeit erweitert das Sportangebot der JNG und fördert die Ziele des RV Velen langfristig. Die Kooperation, die durch den Schulleiter Carsten Kühn und dem Vorsitzenden des Reiterverein Velen e.V., Heinrich Hante, unterzeichnet wurde, hat die feste Absicht, neue Impulse für die sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen zu geben und so eine vielseitige sportliche Grundausbildung der Kinder und Jugendlichen zu erreichen.

Unter der Leitung von Lea Funke, Lehrerin und Trainerin Schulreitsport, findet die Reit-AG zunächst für Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in Nordvelen an der Reithalle statt. Ziel für die kommenden Jahre ist, die AG Schritt für Schritt auszubauen, um unter anderem Nachwuchstrainerassistenten ausbilden zu können. Durch das Reiten kann das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen gestärkt und die Konzentrationsfähigkeit sowie das Verantwortungsbewusstsein geschult werden. Ebenso wird die Beweglichkeit und Koordination der Schüler verbessert. Neben der Verantwortung, die der Umgang mit Pferden und Ponys mit sich bringt, bietet der Reitsport eine besondere Fülle von Erlebnissen und Freuden, die diese Sportart einzigartig macht.

Der Reiterverein Velen und die Sportbeauftragten der Schule freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit, die sich neben dem AG-Angebot z.B. auch in der Vorbereitung und Umsetzung gemeinsamer Veranstaltungen widerspiegelt und danken den Sponsoren für die Bereitstellung der Grundausstattung für die zukünftigen Reiter.

Informationen zum Reitverein können auch hier gefunden werden: https://www.rv-velen.de/

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Oberstufenwerkstatt der zukünftigen Einführungsphase

01.07.2021

Auch in diesem Jahr konnten sich die zukünftigen Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase am Ende des Schuljahres auf die Oberstufe vorbereiten, denn das Beratungsteam führte alle Schülerinnen und Schüler während der interaktiven Oberstufenwerkstatt in die Grundlagen der Oberstufe ein.

Schwerpunkte der Oberstufenwerkstatt waren das gegenseitige Kennenlernen als neuer Jahrgang sowie das Bekanntmachen mit dem Beratungsteam aber auch die Einführung in digitale Werkzeuge, wie das Cloudsystem oder das IPad. Zusätzlich gab es Workshops zu methodischen und organisatorischen Kompetenzen, wie zum Beispiel Zeitmanagement.

So können die Schülerinnen und Schüler gestärkt für das neue Kapitel „Oberstufe“ in die Sommerferien starten!

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JNG Get together - Erstes Kennenlernen der neuen 5. Klassen

01.07.2021

In den letzten drei Tagen haben die Kennlerntage der neuen 5. Klassen stattgefunden. Mit viel Mühe wurde dafür die Mensa gemäß dem Motto „Blütenpracht“ dekoriert. Bunte Luftballongirlanden zierten den Eingang, gebastelte Blüten hingen an den Wänden und Blumen standen auf den Stehtischen.

In dieser farbenfrohen Atmosphäre wurden die Grundschülerinnen und Grundschüler mit ihren Eltern von der Schulleitung und den Klassenlehrerinnen und -lehrern in der Mensa empfangen. Besondere Willkommensgrüße und Wünsche gab es insbesondere von Abteilungsleiter Kai Böker, der den Klassen einen guten Schulstart, einen starken Zusammenhalt, viele neue Freundschaften und natürlich viel Freude an der JNG wünschte.

Neben einem Begrüßungsvideo von der Patenklasse sowie einigen organisatorischen Punkten stand vor allem das Kennenlernen untereinander im Fokus. Da jede der sechs Klassen eine eigene Veranstaltung besuchte, konnten sich alle in einer entspannten Umgebung kennlernen und Kontakt miteinander aufnehmen. Bei den Kennlernspielen haben die Klassenlehrerinnen und -lehrer schnell gemerkt, dass an der JNG im nächsten Schuljahr viele neue tolle Schülerinnen und Schüler starten werden.

Alle Beteiligten freuen sich auf die gemeinsame Zeit und sind gespannt, was das kommende Schuljahr mit sich bringt. Zum Abschluss gab es für jeden Einzelnen am Ausgang der Mensa noch ein kleines Willkommensgeschenk, dass persönlich von den Klassenlehrerinnen und -lehrern überreicht wurde.

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Die Aktion „Familie forscht – Kitas und Schulen auch“ gewinnt beim Landes-Wettbewerb Kooperation. Konkret. 2021 von Bildungspartner NRW

Drehort JNG

29.06.2021

Filmdreh zur Aktion „Familie forscht – Kitas und Schulen auch“ an unserer Schule. Stellvertretend für die Schulen im Kreis Borken wurden die Experimente unserer Schüler und Schülerinnen von einem professionellen Filmteam aufgenommen. Die Filmpremiere findet Ende des Jahres auf dem Bildungspartnerkongress statt. Vielen Dank an alle Beteiligten. Es war ein toller Drehtag!


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Vielfalt statt Einfalt

25.06.2021

Die zehnten Jahrgänge der Jodocus Nünning Gesamtschule feiern ihren Abschluss

Bunt und vielfältig geht es an der Jodocus Nünning Gesamtschule ohnehin zu. Dass das Abschlussmotto: „Durch offene Türen – Colour your Life“ der zehnten Jahrgangsstufe zur aktuellen Diskussion um beleuchtete oder nicht-beleuchtete Fußballstadien passt, ist aber Zufall. „Bei uns ist Vielfalt gelebter Alltag“, sagt Carsten Kühn, Schulleiter der Jodocus Nünning Gesamtschule dazu. „Ich bin froh, dass die Schülerinnen und Schüler dies in ihrem Motto ausdrücken.“

Die Vergabe der Zeugnisse stand in diesem Schuljahr zum zweiten Mal unter dem Eindruck der Pandemie. So wurde jede Klasse einzeln in der Mensa der Schule verabschiedet und auch sonst, mussten einige Vorgaben beachtet werden: Alle Teilnehmer waren getestet und die Hygienemaßnahmen wurden genauestens eingehalten. Alle Beteiligten haben sich aber große Mühe gegeben, trotz Abstand ein gutes Gemeinschaftsgefühl aufzubauen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Mensa im Vorfeld mit bunten Luftballons, elegant mit Stoff verkleideten Wänden und Tischen und einheitlicher Deko eine feierliche Atmosphäre aufgebaut.

„Die Verabschiedungen der zehnten Klassen in einzelnen Feiern ist für uns zunächst einmal eine Notlösung gewesen“, berichtet Frank Brun, der an der Jodocus Nünning die Koordination der Jahrgänge 9 und 10 leitet, „aber die Feier einzelner Klassen anstatt einer ganzen Jahrgangsstufe sind so schön, dass wir dieses Konzept auch für die Zukunft übernehmen wollen.“

Tatsächlich gelingt es bei diesen Abschiedsfeiern, den Zusammenhalt und das Individuelle der einzelnen Klassen zu spüren. „Bei sechs Veranstaltungen kommen, obwohl alle denselben Ablauf haben, sechs verschiedene Feiern heraus.“, so Frank Brun begeistert.

Nicht zuletzt durch den Ideenreichtum der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern läuft jede Verabschiedung ein wenig anders ab: Es werden witzige und ernste Reden gehalten, in Erinnerungen geschwelgt und gelacht und am Ende erhalten alle Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihrer eigens ausgewählten Lieblingsmusik, ihr ersehntes und unter schwierigen Umständen erkämpftes Abschlusszeugnis. Die Freude über das Erreichte (und die vor der Tür stehende Freiheit) sind riesengroß!

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Einblicke in den "Mottotag" unserer 10. Klassen

18.06.2021

Praktikum des 11. Jahrgangs

17.06.2021

Glücklicherweise kann endlich wieder ein Betriebspraktikum zu den geplanten Zeiten stattfinden. Vom 21.06. bis 01.07.2021 werden die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs ihre praktischen Erfahrungen in der Berufswelt sammeln können.

Die Schülerinnen und Schüler haben unterschiedliche Erwartungen an ihr Praktikum. So erhofft sich Lara eine Gewissheit bei ihrem Berufswunsch und Florian einen möglichst realitätsnahen und differenzierten Einblick in den Praktikumsbetrieb, der ggf. ein zukünftiger Arbeitgeber sein könnte.

Trotz der coronabedingten Einschränkungen konnten viele interessante Praktikumsplätze ergattert werden und die Praktikumsbetriebe waren vielen Schülerinnen und Schülern gegenüber sehr offen. So berichtet Marie, dass sie schnell einen Platz gefunden hat und lediglich über die betriebsinternen Coronaregeln informiert wurde. Bei den Praktikumsplätzen sind sowohl Klassiker dabei wie z.B. Banken, Verwaltung und Krankenhaus als auch Exoten wie z.B. Naturschutzarbeit oder Filmproduktion.

Die Schülerinnen und Schüler werden ihre Erfahrungen und Eindrücke am letzten Schultag in digitaler Form präsentieren – wir sind schon sehr gespannt!

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Ausstellung zum Anne Frank Tag 2021

14.06.2021

In der Woche vom 07.06 bis zum 11.06 haben viele Schülerinnen und Schüler die interaktive Ausstellung anlässlich zum Anne Frank Tag am 13.06.2021 besucht. Unter dem Motto „Blick auf die Geschichte“ konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Biografie von Anne Frank in der Zeit von Nationalsozialismus und Holocaust beschäftigen. Ein Schwerpunkt bildete dabei die Auseinandersetzung mit Fotografie und Tonaufnahmen von Tagebuchausschnitten. So wurde vielen klar, wie die auf den ersten Fotos so lebensfrohe Anne Frank sich immer wieder an neue Herausforderungen anpassen musste und zuletzt doch ihren großen Zielen nicht nachkommen konnte und im Lager Bergen-Belsen verstorben ist. Als Abschlussreflexion zur Ausstellung hat das „Schule ohne Rassismus Team“ den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, den Blick auf die „heutige Geschichte“ und Zukunft zur richten.

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Freiwilliges Soziales Jahr im Sportverein und an der Jodocus Nünning Gesamtschule

Von links nach rechts: Ansgar Schmeier (JNG), Peter Vinke (SG Borken), Jonas Tenbrink (FSJ SG Borken), Luca, Paul und Robin (Schüler aus der 7c), Nils Brodzinski (RC Borken Hoxfeld), Bernd Rudde (RC Borken – Hoxfeld)
Von links nach rechts: Nils Brodzinski (RC Borken Hoxfeld), Jonas Tenbrink (FSJ SG Borken)

09.06.21

Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist eine gewinnbringende Erfahrung und bietet vielfältige Chance für alle Beteiligten.

Jonas Tenrbrink (SG Borken) und Nils Brodzinski (RC Borken-Hoxfeld) haben sich nach ihrem Abitur für ein Freiwilliges Soziales Jahr bei dem Sportverein SG Borken und RC Borken-Hoxfeld entschieden.

Nils Brodzinsik berichtet: „Ich wusste nach dem Abi nicht so genau was ich machen soll. Ob ich zur Polizei gehen oder Lehramt studieren möchte. Ich habe mein Sportabitur gemacht, war schon immer ein sportbegeisterter Mensch und habe auch gerne mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet […]. Als ich auf die Anzeige vom RC Borken-Hoxfeld gestoßen bin, habe ich mich beworben und dann lief alles auch sehr schnell.“

Das FSJ wird über den Landessportbund (LSB) organisiert. Die Vereine müssen sich bewerben, um eine Stelle für ein FSJ anbieten zu dürfen. An einem FSJ Interessierte müssen sich dann wiederum beim Landessportbund über eine Plattform anmelden. Darüber können der Verein und der Bewerber aufeinander zukommen. Finanziert werden die Kosten von 4.800 Euro pro Stelle über den LSB, die Vereine und mit Geldern aus dem Schulbudget. Der Arbeitgeber ist der LSB und zahlt den FSJlern ein monatliches Taschengeld.

Die Sportvereine kooperieren unter anderem mit der Jodocus Nünning Gesamtschule, daher sind die FSJler sowohl im Sportverein als auch in der Schule im Einsatz. Im Sportverein sind sie zuständig für das Training und die Betreuung von Mannschaften, nehmen z.B. an Fortbildungen „Sport nach dem Heidelberger Modell“ teil und können je nach Einsatzstelle die Rettungsfähigkeit für das Schulschwimmen erlangen. Die Vereine und die Jodocus Nünnig Gesamtschule sind sich einig, dass das gemeinsame Ziel Kinder und Jugendliche zum Sport zu führen durch die FSJler als persönliche Vorbilder für die SchülerInnen unterstützt wird.

Nils ist zur Hälfte beim RC Borken-Hoxfeld und mit seinen anderen Stunden an der Jodocus Nünning Gesamtschule im Einsatz. Jonas Einsatzorte sind ebenfalls aufgeteilt auf den SG Borken, die Johann Walling Schule, die Remigius Grundschule und die Jodocus Nünning Gesamtschule.

Das FSJ startete für die beiden Abiturienten am 1.09.2020 in den Hallen der Vereine und im Unterricht an den Schulen. Verbunden mit den Maßnahmen der Coronaschutzverordnung änderten sich auch ihre Aufgabenfelder. Aus dem Training der Minis in der Halle wurde online Training über Videotools und aus dem Unterricht in der Schule wechselten sie zur Notbetreuung. Dort unterstützen sie die SchülerInnen beim Lernen und sorgten mit abwechslungsreichen Sportangeboten für einen Ausgleich in der für die Kinder und Jugendlichen so herausfordernden Zeit.

Beim SG Borken sind der ehemalige Schulleiter Peter Vinke und Andreas Schnieders für die Betreuung der FSJler zuständig. Der Verein bietet das FSJ seit 2009 an, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben ihre Vorstellungen ihrer beruflichen Zukunft zu entwickeln und zu erproben. Er beschreibt die Möglichkeiten als gewinnbringend für den Verein und die FSJler, da die jungen Erwachsenen teilweise im Training, bei der Betreuung von Mannschaften und im Schulleben einsetzbar sind. „So wird das FSJ sehr vielschichtig und eröffnet viele Möglichkeiten sich auszutesten. Der SG Borken hat mit insgesamt sieben Schulen Kooperationsverträge in den unterschiedlichsten Bereichen des Schullebens.“, erläutert Peter Vinke.

Der RC Borken-Hoxfeld bietet im ersten Jahr ein FSJ über den LSB an. Der Verein hat schon länger nach einer Möglichkeit gesucht, tiefgehender mit den Schulen zu kooperieren. Damit soll jungen Leuten die Möglichkeit geben werden, sich hinsichtlich ihrer Berufswahl zu orientieren. Der Verein plante den Fußballer Nils Brodzinski zu einem Volleyballtrainer auszubilden. Leider ist das Vorhaben aufgrund der fehlenden Spielpraxis durch Corona nicht möglich gewesen. Aber Bernd Rudde von RC Borken-Hoxfeld ist sich sicher: „Ohne Corona hätten wir aus Nils sicher einen qualifizierten Volleyballtrainer machen können.“ Nach der positiven Erfahrung in diesem Jahr wird der Verein auch nächstes Jahr wieder eine FSJ Stelle anbieten.

Jonas und Nils haben Einblicke in die Vielfalt des Sports, wenn auch durch Corona eingeschränkt, und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als eine vielseitige und gleichzeitig gewinnbringende Aufgabe erlebt. „Beim den Sportangeboten draußen oder der Arbeit im Schulgarten sind die Kinder total aufgegangen. Da hat man gemerkt, dass man einen Unterschied macht. Gerade jetzt in der schweren Zeit, in der sie ihre Freunde und Freundinnen nicht sehen konnten. Ich konnte sie super unterstützen und ihnen einen Mehrwert bieten.“, erläutert Jonas zufrieden.

Für wen ist ein FSJ im Bereich Sport empfehlenswert? Auf diese Frage antwortete Nils: „Sportbegeisterte Menschen, die gerne mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten und die auch noch nicht genau wissen, was sie nach dem Abi machen wollen. Eine gewisse Leidenschaft für den Sport sollten sie mitbringen. Egal für welche Sportart.“

Wie geht es nun für Nils und Jonas weiter?

Jonas strebt ein Studium im Bereich der Geisteswissenschaften und Sprachen an und möchte sich durch den zweifachen Bachelor noch offenhalten, ob ihn sein Weg ihn in die Schule führen wird. Nils ist sich nach den Erfahrungen aus dem FSJ zu einhundert Prozent sicher, dass ein Studium auf Lehramt das Richtige für ihn ist. Er hat sich an mehreren Universitäten für die Kombination Sport/ Geschichte oder Sport/Sowi beworben. „Mein FSJ hat mir gezeigt, was der richtige Weg für mich ist.“

Ansgar Schmeier, der zuständige Koordinator der Jodocus Nünning Gesamtschule, betont die Bedeutung der Kooperation zwischen den Sportvereinen und der Schule: „Wir sind sehr dankbar, dass wir zwei Vereine haben, die junge Leute beschäftigen dürfen und dann bei uns unterstützen können. An der JNG arbeiten neben dem Lehrpersonal viele Menschen aus unterschiedlichen Berufsfeldern, die eine große Bereicherung für die gesamte Schulgemeinde darstellen. Dass die FSJler der Sportvereine RC Borken-Hoxfeld und dem SG Borken ein Teil davon sind, empfinden wir als unglaublich wohltuend.“

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Treffen mit der Stadt Borken zum Thema Elektromobilität

08.06.21

Der Oberstufenkurs "GoGreen" und Vertreter der Stadt Borken haben sich über die Möglichkeiten von elektronischen Ladesäulen an der JNG ausgetauscht. Dabei hat der Kurs der Fachabteilung Schule und Sport, der Fachabteilung Umwelt und Planung und dem Klimaschutzmanager  ihre Umfragergebnisse zur Elektromobilität präsentiert und es fand ein gewinnbringender Austausch über eventuelle zukünftige Umsetzungen statt.

Umfrage zur Elektromobilität

04.05.21

Insgesamt wurden 199 Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern 8 persönliche Fragen rund um das Thema E-Mobilität im Schulalltag gestellt.

Kernaussagen der Umfrageauswertung sind folgende:

- bereits 17 der Befragten vertreten E-Mobilität in Form von E-Autos (6) und E-Fahrrädern (11)

- 50% der Befragten empfinden eine Ladesäule an der Schule als sinnvoll

Die meist benannten Gründe waren:

•praktisch •umweltfreundlich •Anreize •Werbung für Schule •Verbindung mit Solaranlage

In Folge einer Anschaffung haben sich 18% dazu bereit erklärt öfter mit dem E-Fahrrad zur Schule zu kommen. 20% (39) der 199 Befragten wollen in Zukunft ihren Schulweg wahrscheinlich bis definitiv mit dem E-Auto/E-Fahrrad bewältigen.

Viele der Befragten könnten sich vorstellen durch einen kleinen Anteil eine Anschaffung einer Ladesäule vor Ort zu unterstützen. Ein Miet-Konzept mit monatlichen oder jährlichen Kosten wäre somit in Zukunft denkbar.

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Schulbetrieb ab dem 31.05.2021

26.05.2021

Mit dem durchgängigen schulischen Präsenzunterricht kehren wir erfreulicherweise ab dem kommenden Montag, 31.05.2021 in allen Jahrgangsstufen 5-10 und EF+Q1 in den gebundenen Ganztag zurück. Dies bedeutet, dass alle schulischen Angebote gemäß der für das aktuelle Halbjahr gültigen Stundenpläne entsprechend stattfinden. Dies bezieht die Pausenaufsichten mit ein. Der Auszeitenraum ist ebenfalls wieder besetzt und die Lernstunden finden in Doppelbesetzung statt.

Über den Unterricht im Klassenverband hinaus werden der WP Unterricht, Fremdsprachenangebote in der SI, die Fachleistungsdifferenzierung D, E, M und CH sowie alle TAFF-Angebote 8&9 für die Jahrgangsstufen 8/9 stattfinden können. Dies gilt grundsätzlich auch für die Angebote des konfessionsgebundenen Religionsunterrichts und der Praktischen Philosophie, soweit die personelle Unterrichtsversorgung in dieser Fächergruppe gewährleistet ist. Im Hinblick auf die Fachleistungsdifferenzierung bitten wir die Differenzierungslehrkräfte, in Absprache mit den Fachlehrkräften besonders diejenigen Schülerinnen und Schüler zu fördern, die durch die Pandemiesituation mehr individuelle Unterstützung benötigen, um ihre Selbstwirksamkeit für ihre schulischen Ziele zu stärken.

Der unterrichtliche und pädagogische Fokus liegt in den kommenden Wochen bis zu den Sommerferien vor allem auf einer begleiteten emotionalen und sozialen Rückführung der Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenverband, den sie seit fast 6 Monaten nicht mehr gemeinsam erlebt haben. Weiterhin sollen vor allem das individuell unterstützte fachliche Lernen sowie die Wiederentdeckung von Lernfreude im Mittelpunkt der schulischen Arbeit stehen. Angesichts belastender Pandemieerfahrungen mit hohem Stresspotential benötigen viele Kinder und Jugendliche unser professionelles Verständnis für Ermüdung, Begrenzung und mangelnde Selbstregulation. Diesen Herausforderungen können wir pädagogisch präventiv durch unsere Beziehungsarbeit schulisch begegnen. Von der Möglichkeit, aktive Bewegungspausen, Entspannungsübungen und spielerische Lernsituationen proaktiv in den Schulalltag einzubauen, sollte daher im Interesse der Kinder und Jugendlichen intensiv Gebrauch gemacht werden.

Die im Rahmen des Wechselunterrichts angebotene Notbetreuung entfällt mit Wiederbeginn des regulären Unterrichts ab dem kommenden Montag. Der Auszeitenraum ist als offenes Angebot durchgängig besetzt und kann nach Absprache mit der Fachlehrkraft individuell von Schüler*innen zur individuellen Begleitung genutzt werden.

Schulsport / Schulschwimmen
Das Aquarius steht vorerst nicht zur Verfügung, da eine Öffnung der Hallenbäder aufgrund der Infektionslage noch nicht absehbar ist. Die Stadtverwaltung Borken steht momentan in Absprache mit den Stadtwerken und prüft, ob die Freibäder in der Region für das Schulschwimmen genutzt werden können (Velen, Ramsdorf, Heiden, ggf. Reken). Interesse daran haben wir seitens der JNG bekundet, um insbesondere im 5. und 6. Schuljahr entsprechende Angebote zu unterbreiten.

Da der Schulsport in der Regel im Freien stattfinden soll, sind die Außensportstätten bevorzugt zu nutzen. Der Belegungsplan für den Außensportplatz im Trier aus dem letzten Jahr bleibt bestehen. Alle Umkleidekabinen werden täglich desinfizierend gereinigt und können für den Schulsport genutzt werden. Wenn Schulsport in der Halle stattfindet, sind überall dort, wo es in den Hallen keine Lüftungsanlagen gibt, alle (Not-) Türen während des Unterrichts zu öffnen. Die Duschen dürfen weiterhin nicht genutzt werden. Entsprechende Schulbusse zu den einzelnen Sportstätten sind ab nächster Woche wieder im Einsatz.

Schülerbeförderung
Wie bei der letzten Öffnung werden sowohl im ÖPNV als auch im Schülerspezialverkehr die Schulbusse auf den Buslinien nach dem Corona-Fahrplan eingesetzt. Die Coronaschutzverordnung sieht keine Kapazitätsgrenzen in Bussen vor, setzt aber deshalb bislang das Tragen einer FFP2-Maske voraus, damit eine geschützte Beförderung sichergestellt werden kann. Der Bundestag hat hier vergangene Woche ganz aktuell in einer Neufassung des Infektionsschutzgesetzes festgelegt, dass für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren in Bus und Bahn künftig die OP-Masken reichen, damit ein gut sitzender medizinischer Mund-Nasen-Schutz von allen Kindern getragen werden kann. Der Bundesrat muss dem noch zustimmen. Mit dem Ordnungsamt ist die Thematik der Schülerbeförderung abgestimmt.

Mensen / Kioskbetrieb
Die Mensen und Kioske werden ab Montag, 31.05.2021 wieder öffnen. Nach Rücksprache mit dem Caterer Eberhardt und der Stadtverwaltung Borken werden wir in den beiden großen Pausen und dem Mittagsbereich bis zu den Sommerferien ausschließlich die Kioskangebote, ergänzt durch tageweise wechselnde Snacks, anbieten. Das warme Essenangebot mit Vorbestellung wird erst wieder im kommenden Schuljahr 2021/22 starten können.

Selbsttestungen
Ab dem 31.05.2021 wird das den Schülerinnen und Schülern bekannte Selbsttestverfahren vor Ort an der JNG weiterhin fortgeführt. Die Selbsttestung wird jeweils am Montag und Mittwoch (Jahrgangsstufe 5-10) in der 1. Stunde stattfinden. Die Abholstation für die Testkits ist weiterhin Raum 150. Für die Oberstufe gelten die bekannten Testtage.

Termine zum Schuljahresabschluss

  • Schulkonferenz – Die am Dienstag, 01.06.2021 geplante Schulkonferenz entfällt, da aktuell keine neuen Beschlussvorlagen zur Diskussion und Abstimmung vorliegen. Die seitens der Schulkonferenz am 13.04.2021 erörterten Themen werden nunmehr zur weiteren Bearbeitung den Mitwirkungsgremien zum Schuljahresbeginn zur Verfügung gestellt.
  • Die Abschlussfeiern Jahrgang 10 – Die Zeugnisausgabe des 10. Jahrgangs findet im Zeitraum vom 23. – 25.06.2021 klassenweise in unserer Mensa statt. Nähere Details werden zeitnah seitens der Abteilungsleitung mit den jeweiligen Klassen abgestimmt.
  • „JNGet together“ / Kennenlern-Nachmittag neuer 5. Jahrgang – Die Begrüßung der neuen 5. Klassen findet vom 28.06. – 30.06.2021 klassenweise statt. Entsprechende Einladungen wurden bereits an die Eltern der Grundschulen verschickt. Nähere Informationen erhalten die zuständigen Klassenleitungen rechtzeitig im Vorfeld.
  • JNG Oberstufenwerkstatt – Alle Übergänger der 10. Klassen (intern und extern) starten bereits in der Woche vom 28.06. – 01.07.2021 mit vier Schultagen im Rahmen der JNG Oberstufenwerkstatt an der JNG.
  • Sommerschule 2021 – Mit Hilfe von unseren Oberstufenschülerinnen und -schülern planen wir aktuell eine fünftägige Sommerschule in der letzten Woche der Sommerferien, in der Interessierte der Jahrgänge 6-8 individuell in ihrem Lernstand gefördert und gestärkt werden und damit gut vorbereitet auf den Unterricht in das kommende Schuljahr starten können.

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JNG-ler beschäftigen sich mit BNE und gestalten die Welt lebenswerter

02.06.2021

Schule und Homeschooling mal anders - In den vergangenen Wochen haben sich die 5., 6. und 7. Klassen fächerübergreifend mit dem Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) beschäftigt.

Mit zahlreichen praktischen Experimenten konnten die Schülerinnen und Schüler die Welt sowohl zu Hause als auch in der Schule genauer unter die Lupe nehmen und sich mit Zukunftsthemen auseinandersetzen. Als roter Faden diente den Schülerinnen und Schülern ein Forscherheft, welches eine Versuchsauswahl aus der im letzten Jahr entstandenen Materialsammlung der Aktion „Familie forscht“ beinhaltet. Vielen Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 7C hat das Arbeiten mit dem BNE-Forscherheft gut gefallen. Im Vergleich zu schriftlichen Homeschooling-Aufgaben war das praktische Arbeiten laut Manuel (7C) eine gute Alternative.

Um nun auch künftig die Welt durch verantwortungsbewusstes Handeln lebenswert zu gestalten, nimmt die Jodocus Nünning Gesamtschule unter anderem an der Landeskampagne „Schule der Zukunft“ teil und veranstaltet regelmäßig Projekte, bei denen sich die Kinder und Jugendlichen mit Themen zur nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen.

Lisa (7E): „Ich finde es sehr wichtig, dass man über Nachhaltigkeit Bescheid weiß.“

Beim forschend-entdeckenden Lernen mit den Experimenten des BNE-Forscherheftes sind von Schülerinnen und Schülern viele tolle und bemerkenswerte Ergebnisse produziert worden, die wir der Öffentlichkeit nicht vorenthalten wollen:

Für die BNE Collage bitte hier klicken

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Die Aktion „Familie forscht – Kitas und Schulen auch“ gewinnt beim Landes-Wettbewerb Kooperation. Konkret. 2021 von Bildungspartner NRW

14.05.2021

„Kooperation geht digital“ lautete das Motto des diesjährigen Wettbewerbs Kooperation.Konkret, den Bildungspartner NRW ausgerufen hatte. Seit 2006 werden kommunale Bildungseinrichtungen und Schulen für besonders kreative und beispielhafte Kooperationsideen ausgezeichnet. Gesucht wurden Praxisbeispiele, die eine digitale Brücke zwischen Schule und außerschulischem Lernort bauen. Die Beiträge sollten die Frage beantworten, wie außerschulische Kooperationen und Lernangebote auch unter den pandemiebedingten Einschränkungen aufrechterhalten werden können, wenn der Besuch am außerschulischen Lernort nicht stattfinden kann.

Gewonnen hat die Aktion „Familie forscht – Kitas und Schulen auch“ - zwei weitere Preisträgerinnen und Preisträger kommen aus Neuss und Krefeld.

Unter der Leitung und auf Initiative des BNE-Regionalzentrums Stiftung Natur und Landschaft Westmünsterland hatte sich das BNE-Netzwerk der „Bildungsakteure aus dem Kreis Borken“ zur Unterstützung der Familien und Schulen während der Corona-Pandemie im außerschulischen Lernort „Zuhause“ gegründet. Mit Angeboten zum Selberforschen im schulischen oder häuslichen Umfeld (Homeschooling) sollte der Kontakt zu den Schulen auch im Lockdown und darüber hinaus bewahrt und/oder erste Erfahrungen mit den jeweiligen Themen der fünf verschiedenen Bildungsanbieter ermöglicht werden. Die Experimente mit Versuchen für jede Jahrgangsstufe der Grundschule, sowie der 5. und 6. Klassen decken viele Bereiche des Sachunterrichtslehrplans bzw. des naturwissenschaftlichen Lehrplans ab.

Die Jury würdigt starke Impulse für digitale Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten

In der Begründung der Jury heißt es: „Der Jury imponierte (…) insbesondere die Anknüpfung an die Lebenswelt der Grundschülerinnen und -schüler. Sie werden auf ganz verschiedenen Wegen erreicht und mit niederschwelligen und barrierefreien Angeboten abgeholt. (…) Anerkennung erlangten auch die verschiedenen Settings und Angebote wie Online-Audioguide, Forscherheft und Tagebuch, die vor allem durch den Zusammenschluss vieler Kooperationspartner zu Stande gekommen sind.“

Alle beteiligten Bildungsakteure, die Stiftung NLW, das Bildungswerk der Biologischen Station, der Bildungskreis Borken, die WFG für den Kreis Borken und der Klimakreis Borken, freuen sich über die Anerkennung der geleisteten Arbeit.

Auch die Jodocus Nünning Gesamtschule hatte das Bildungsangebot an ihrer Schule im Homeschooling mit besonderem Erfolg eingesetzt. Stellvertretend für die Schulen im Kreis Borken hatte die Schule als Bildungspartner der Stiftung NLW die Wettbewerbsunterlagen mit eingereicht und freut sich ebenfalls über den Gewinn.

„Der Gewinn von 1000€ soll zur Verwirklichung neuer Kooperationsideen eingesetzt werden.“

Verbunden mit dem Gewinn des Wettbewerbs ist ein Preisgeld von 1000€. Die Gewinner*innen sind sich einig, das Preisgeld soll eingesetzt werden, um neue Kooperationsideen umzusetzen. Dabei soll die Jodocus Nünning Gesamtschule einen Sonderpreis in Form einer BNE-Veranstaltungsreihe erhalten. Ein Großteil des Geldes soll in Form eines Wettbewerbes an Schulen aus dem Kreis Borken gehen. Wie genau der Wettbewerb ausgestaltet werden soll, erfahren die Schulen im nächsten Schuljahr.

Das dynamische Projekt hat sich weiter entwickelt - das Forscher*innenheft „Forschen und BNE in der Schule“ steht bei allen Akteuren zum Download zur Verfügung.

Die Aktion „Familie forscht“ wurde auch über die Region hinaus als sehr gelungen und dynamisch wahrgenommen und hat sich stehts weiterentwickelt. So ist aufgrund der guten Resonanz auf die Aktion das Forscher*innenheft „Forschen und BNE in der Schule“ entstanden, welches bei allen Beteiligten zum Download zur Verfügung steht. Die Materialsammlung enthält viele Forscheraufträge mit einer besonderen Eignung für den Sachunterricht bzw. naturwissenschaftlichen Unterricht. Darüber hinaus sind die typischen MINT-Themen (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) eingebettet in Impulse zur politischen Bildung – einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mit der neuen Schwerpunktsetzung eignen sich die BNE-Materialien auch für den fächerübergreifenden Einsatz und eine multiperspektivische Betrachtung von Herausforderungen.

„Es geht also um mehr als nur Naturwissenschaften, die Materialien bieten die Chance zum ganzheitlichen Lernen.“ Sonja Leson (Jodocus Nünning Gesamtschule)

 

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Stadtradeln - wir machen mit!

11.05.2021

In diesem Jahr nehmen einige Schüler*innen, Familienmitglieder und Lehrer*innen an der alljährlichen Aktion "Stadtradeln" teil. Aber warum ist Fahrradfahren mehr als nur eine Art sich fortzubewegen? Warum nehmen Personen motiviert an dieser Aktion teil? Zwei Lehrer erzählen davon:

So sagt Herr Winck, der Betreuer des Projektes:

"Das Fahrrad ist mein liebstes Fortbewegungsmittel. Ich erreiche schnell viele Orte wie den Supermarkt, den Sportverein oder die Eisdiele. Egal ob Mountainbike oder Trekkingrad - beim Radfahren bewege ich mich an der frischen Luft, tue etwas für meine Gesundheit und schütze nebenbei auch das Klima.

Die Aktion Schulradeln gefällt mir, weil es so einfach ist, mitzumachen und man gleichzeitig auch ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität setzt. Sie zeigt außerdem, was man gemeinsam erreichen kann. So haben die Schüler*innen der JNG bereits in der ersten Woche knapp 4500km zurückgelegt und dabei über eine Tonne CO2 eingespart.

Ich freue mich weiterhin über eine breite Beteiligung und wünsche allen Teilnehmern der JNG viel Freude beim Schulradeln!"

Herr Fundermann, der schon viele Kilometer Fahrrad gefahren hat, meint:

"Mal eben zur Bäckerin, zum Supermarkt oder zum Kiosk. Und dafür schnell aufs Rad. Das mache ich oft. Mehr als ein Kilometer ist das aber nicht. Und so komme ich auch nicht mehr als einen Kilometer weit von meiner Wohnung weg. Ich glaube, das geht vielen so. Dass wir uns im Alltag meist in unserem gewohnten Umfeld und damit innerhalb eines kleinen Radius bewegen.

Stadtradeln ist eine super Gelegenheit, diesen Bewegungsradius immer wieder zu durchbrechen. Einfach mal weiterzufahren! Vielleicht mal in die Straße, die links vom Supermarkt abgeht und in der man noch nie war. Aha. So sieht das also hier aus.

Jetzt wohne ich seit Jahren hier und habe diesen Teil der Stadt noch nie gesehen. Und so geht’s dann weiter. Und man erfährt sich Kilometer um Kilometer bisher unbekannte Straßen, Wege und Orte in der eigentlich bekannt geglaubten Stadt. Und ich merke, dass es links und rechts vom Weg immer grüner wird und die Anzahl der Ampeln abnimmt. Und schnell ist aus dem Stadtradeln ein Landradeln geworden. Ein kleiner Kurztrip. Mal kurz aus der Hektik der Stadt abhauen und zwischen knallgelben Rapsfeldern und leuchtend grünen Baumkronen entspannen. Und dabei gleichzeitig etwas Gutes fürs Klima tun und helfen, die kommunalen CO?-Emissionen zu senken.

Für mich sind das schöne und wichtige Gründe, täglich meine Runde stadtzuradeln! Ich wünsche allen, die bei der Aktion mitmachen, spannende Entdeckungstouren, auf denen ganz neue Seiten der eigenen Stadt und Umgebung sichtbar werden."

 

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Move your body - Bewegungsjournal Volume 5

07.05.2021

Glücklicherweise sind unsere Schüler*innen jetzt wieder im Modell "Wechselunterricht" in der Schule. Damit während des Schultages nicht zu viel gesessen wird, teilt das Team "Bildung und Gesundheit" regelmäßig aktive Bewegungsideen. Diese kurzen Einheiten können aber nicht nur gemeinsam in der Klasse sondern auch zuhause durchgeführt werden.

Um zu den Videos zu gelangen bitte auf das Bild klicken!

Viel Spaß und "Keep on moving"!

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Radeln für das gute Klima – Aktion „Schulradeln“

22.04.2021

Radeln für ein gutes Klima ist das Motto der Aktion Schulradeln, an der sich die JNG in diesem Jahr beteiligen wird. Unsere Schule möchte so dazu beitragen, das Fahrrad mehr in den Schulalltag zu integrieren, Schüler*innen fit zu machen und zu motivieren, durch Radfahren etwas für den Umweltschutz zu tun. 

Die Aktion ist Teil der Kampagne STADTRADELN, die es bereits seit vielen Jahren schon gibt. Gesucht wird die fahrradaktivste Klasse und Schule in Borken und NRW! Dafür erradeln die Teilnehmer*innen im Aktionszeitraum vom 01.05. bis 21.5.2021 so viele Kilometer wie möglich. Die gefahrenen Kilometer werden entweder online über die Webseite Stadtradeln oder über eine App eingetragen. Dabei zählt jeder gefahrene Kilometer, egal ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit. Auch Eltern können sich dem Schul-Team anschließen und Kilometer sammeln. 

Die besten Teams werden nach Abschluss der Aktion von der Stadt Borken prämiert. Zu gewinnen gibt es unter anderem Gutscheine für das Kino, den Feierabendmarkt oder einen Besuch im Kletterwald Borken. Doch auch als Schul-Team haben wir die Chance im landesweiten Wettbewerb ausgezeichnet zu werden.

Die JNG ist bereits auf der Webseite von "Stadtradeln" angemeldet. Mitmachen kann jeder! Wenn Schüler*innen, Lehrer*innen und auch Eltern bei der Aktion mitmachen möchten, können diese sich an die jeweilige Klassenleitung wenden. Alle Teilnehmer*innen würden nach erfolgter Anmeldung im Klassenteam dann einen eigenen Zugang zur Webseite bekommen und könnt dort unter anderem das virtuelle Kilometerbuch einsehen.

Wir freuen uns über viele Teilnehmer*innen, die gemeinsam mit uns in die Pedale treten! Weitere Fragen zur Aktion „Schulradeln“ beantwortet Herr Winck gerne!

Um den Flyer "Stadtradeln" der Stadt Borken sehen zu können bitte auf das Bild klicken!

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Schulbetrieb im Wechselunterricht ab 19.04.2021 / Termine im kommenden Quartal

15.04.2021

Nachdem wir nach den Osterferien zunächst weitestgehend den Schulbetrieb wieder im Distanzlernen eröffnen mussten, dürfen ab dem kommenden Montag, 19. April 2021 erfreulicherweise alle Jahrgänge wieder am Präsenzunterricht vor Ort an der JNG im Wechselmodell teilnehmen. Wir hoffen sehr, dass die Inzidenzwerte Angebote in Präsenz in den kommenden Wochen stabil zulassen.

Im Folgenden sind Informationen zu den einzelnen Themen zu finden:

Einteilung der Gruppen im Wechselmodell - Tabelle zu den Präsenztagen

Terminhinweise zu unterrichtsfreien Tagen

Jahrgangsspezifische Hinweise zum Modell "Wechselunterricht"

Testpflicht an Schulen in Nordrhein-Westfalen

 

Weitere Anhänge:

Informationsschreiben der Schulleitung zum Schulbetrieb ab 19.04.2021

Schulmail des MSB NRW zum Schulbetrieb ab 19.04.2021

Aktuelle Terminübersicht Schuljahr 2021

 

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Niederländisch Zertifikate für die WP-Niederländisch Kurse der Jodocus Nünning Gesamtschule

Auf dem Bild von links nach rechts:
Niklas Mecking, Lina Wehling, Paula Henzel, Marvin Klemm, Niklas Lammering.
Es fehlen: Maarit Boll, Sophia Kremer, Merle Pierick

15.04.2021

Die Jodocus Nünning Gesamtschule ist seit dem letzten Jahr Euregio-Profilschule. In diesem Zusammenhang wird großen Wert auf das Sprachprofil der Schülerinnen und Schüler gelegt und die Nähe zum Nachbarland gelebt. Hierzu gehört auch, dass die Schule den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Qualifikationsmöglichkeiten anbietet. Die folgenden Schülerinnen und Schüler der beiden 10er Niederländisch Wahlpflichtkurse haben erfolgreich das Niederländischzertifikat, genannt Certificaat Nederlands als Vreemde Taal (abgekürzt CNaVT-Examen) im Niveau A2 sowie B1 erworben: Maarit Boll, Paula Henzel, Marvin Klemm, Sophia Kremer, Niklas Lammering, Niklas Mecking, Merle Pierick und Lina Wehling.

Das CNaVT bietet offizielle und international anerkannte Niederländischprüfungen, die den verschiedenen Stufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) entsprechen. Anhand von handlungsorientierten und kontextgebundenen Prüfungsaufgaben zertifiziert das CNaVT die Fremdsprachenkenntnis von Niederländischlernenden weltweit. Die Prüfungen werden im Auftrag der Niederländischen Sprachunion (Taalunie) im Zentrum für Sprache und Bildung (CTO) an der Universität KU Leuven entwickelt und können bei Prüfungsinstitutionen auf der ganzen Welt abgelegt werden.

Um es zu erhalten, muss man sich einer Prüfung zum Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und mündlicher Kommunikation unterziehen. In Gesprächen mit ihren Niederländischlehrerinnen Frau Heß und Frau Bläker haben unsere Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass sie alltagstaugliches Niederländisch sprechen und beispielsweise schon mit Verkäufern ein Gespräch führen können. Mit der zusätzlichen Qualifikation wird der Weg ins Nachbarland geebnet. Auch können die Schülerinnen und Schüler nun in ihren Bewerbungen punkten. Ein Zertifikat ist zudem eine notwendige Voraussetzung, wenn man in den Niederlanden studieren möchte. Wat leuk!

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Hinweise zum Schulbetrieb an der JNG ab 12. April 2021

09.04.2021

· Distanzunterricht der Jahrgänge 5-9 und EF
· Präsenzunterricht der Abschlussjahrgänge 10 und Q1
· Testpflicht für alle Schüler*innen, Lehrkräfte und weiteres Personal vor Ort
· Pädagogische Betreuung Jahrgänge 5+6


Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Beschäftigte im Ganztag,
liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,


gemäß der gestern Abend durch das MSB NRW den Schulen zur Verfügung gestellten Vorgaben zum Schulbetrieb in der kommenden Woche ab Montag, 12.04.2021 findet der Schulbetrieb für die meisten Schülerinnen und Schüler nach den Osterferien leider wieder im Distanzlernen statt (siehe Anhang 1).
Die Umsetzung des Distanzlernens an unserer Schule orientiert sich weiterhin an dem bereits zu Beginn dieses Jahres praktizierten Konzept. Hierzu anbei einige grundsätzliche Hinweise, zu denen die einzelnen Klassen im Vorfeld des Schulstarts noch weitere Details über die Klassenleitungen erhalten.


Distanzunterricht der Jahrgänge 5-9 und EF
Die Steuerung des Distanzlernens erfolgt erneut wochenweise über das bekannte Übersichtsraster seitens der Klassenleitungen (siehe Anhang 2). Alle Klassen der Jahrgänge 5-9 starten zunächst am 12. und 13.04.2021 gemeinsam mit den Klassenleitungen im Rahmen von Videokonferenzen sowie ersten entsprechenden Fachangeboten in den nächsten Abschnitt. Ab Mittwoch, 14.04.2021 stehen dann in gewohnter Weise Lernmaterialien über die Schüler-Cloud in den Fächern D, E, M, WP, S sowie weiteren wechselnden Fächern zur Verfügung, die unterstützt durch Videokonferenzen, Q-Talk-Stunden sowie materialgesteuert seitens der Lerngruppen selbsttätig bearbeitet werden.
Sollte ab Montag, 19.04.2021 noch keine Rückkehr in den Präsenzunterricht vor Ort möglich sein, gilt der erste Wochenplan zunächst bis einschließlich Dienstag, 20.04.2021. Zukünftig werden dann entsprechend der Rückmeldung unserer Mitwirkungsgremien die weiteren Materialien jeweils bis spätestens Dienstagnachmittag in der Cloud eingestellt und decken jeweils die folgende Woche von Mittwoch bis einschließlich Dienstag ab.
Der Distanzunterricht der Jahrgangsstufe EF findet begleitet durch die jeweiligen Fachkolleginnen und –kollegen gemäß der gültigen Stundenpläne im Online-Format statt. Videokonferenzen unterstützen hierbei in den geplanten Doppelstunden das selbsttätige Lernen der Schülerinnen und Schüler, Q-Talk-Stunden entsprechend in den Einzelstunden. Die Bereitstellung der Lernmaterialien erfolgt seitens der Unterrichtenden über die Schüler-Cloud.


Präsenzunterricht der Abschlussjahrgänge 10 und Q1
Die Klassen des 10. Jahrgangs nehmen am Präsenzunterricht vor Ort gemäß der gültigen Stundenpläne im tageweise Wechselmodell teil. Die bereits vor den Osterferien seitens der Klassenleitungen eingeteilten Teilgruppen bleiben unverändert bestehen. Die Schülerinnen und Schüler werden an den präsenzfreien Tagen jeweils mit Aufgabenformaten der Fächer D, E und M zur verbindlichen Bearbeitung versorgt.
Im Zeitraum vom 26.04. bis 07.05.2021 finden dann für den 10. Jahrgang Vorbereitungstage in den zentralen Prüfungsfächern D, E, M statt, an denen alle Schülerinnen und Schüler dieser Klassen aufgeteilt in Grund- und Erweiterungskurse täglich am Präsenzunterricht teilnehmen. Details zur Organisation folgen in Kürze seitens der zuständigen Abteilungsleitung.
Der Unterricht der Jahrgangsstufe Q1 findet erneut in Präsenz vor Ort täglich gemäß der gültigen Stundenpläne aufgeteilt in jeweils 2 Teilkurse statt. Die Einteilung erfolgt analog zu den Gruppen vor den Osterferien seitens der zuständigen Abteilungsleitung.


Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal vor Ort in Präsenz
Die im Anhang beigefügte Anlage 1 des MSB NRW regelt Details zur Handhabung und Umsetzung der verbindlich durchzuführenden Selbsttests vor Ort.
….
Parallel dazu wird es ab der kommenden Woche eine grundsätzliche Testpflicht mit wöchentlich zweimaligen Tests für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen geben. Hierzu hat die Landesregierung alle notwendigen Maßnahmen getroffen.
 
Der Besuch der Schule wird damit an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei Coronaselbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.
….


Pädagogische Betreuung der Jahrgänge 5+6
Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 wird ab Montag, 12.04.2021 eine Notbetreuung im Rahmen unserer INSEL ermöglicht. Eine vorherige verbindliche schriftliche Anmeldung hierzu ist notwendig. Ein entsprechendes Formular zur Anmeldung ist im Anhang ebenfalls beigefügt (Anlage 3). Bitte senden Sie bei Bedarf das Formular per E-Mail über kai.boeker@jng.borken.de an unseren zuständigen Abteilungsleiter. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Böker zur Verfügung.
Mit diesen hoffentlich hilfreichen Informationen zum geplanten Schulstart nach den Osterferien am kommenden Montag, 12.04.2021 wünsche ich Ihnen allen zunächst noch ein ruhiges Wochenende und gesunden Abschluss der Osterferien in einer sicherlich weiterhin herausfordernden Zeit!
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

Viele Grüße
Carsten Kühn

 

Formular: Anmeldung zur Betreuung eines Kindes während des Distanzunterrichts

Schulmail des MSB NRW zum Schulbetrieb ab 12.04.2021

Beispielformular: Unterrichtsversorgung im Distanzlernen nach den Ostferien

 

 

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Artikel aus der Zeitschrift "Jung und engagiert - Heimat für morgen gestalten"

25.03.2021

 

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Selbsttestungen auf SARS CoV-2

 19.03.2021

Schüler: „Ich war erst ganz schön aufgeregt, aber es war gar nicht schlimm. Es hat ein wenig in der Nase gekitzelt und dann war mein Ergebnis zum Glück negativ.“

Der Auftakt zu den Selbsttestungen auf SARS CoV-2 an unserer Schule ist gelungen. Die Testungen fanden in Begleitung unserer Sicherheitsbeauftragten in stressfreier und entspannter Atmosphäre im Klassenverband statt. Wir freuen uns, als Schulgemeinschaft durch die nun anlaufenden Testungen einen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus leisten zu können. 

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Hoch hinauf²

15.03.2021

Für den Schüler Alpha (9C) ging es gleich zweimal hoch hinauf, denn er beschäftigte sich in seinem Projekt intensiv mit der Photovoltaikanlage auf dem Schuldach der JNG und gewann damit den Sonderpreis "Energiewende" bei dem Wettbewerb „Jugend forscht“.

Im Rahmen des TAFF-Angebotes haben sich noch weitere Schülerinnen und Schüler mit ihrem individuellen Forschungsprojekt zum diesjährigen Motto „Lass Zukunft da“ beschäftigt. Beispielsweise fragte sich Henrik (9C) aufgrund des fortschreitenden Klimawandels, welche Pflanzen Bauern bei uns in der Region auf landwirtschaftlichen Betrieben zukünftig noch anbauen können. Er führte selbstständig ein Experiment zum Thema Trockenheitsbeständigkeit durch, um zu beantworten, wie gut Gras im Gegensatz zu Roggen mit Trockenheit zurechtkommt.

Mon (8D) berichtet, dass er an „Jugend forscht“ besonders gut fand, dass man das Thema selbst aussuchen konnte und der Unterricht im TAFF-Angebot sehr flexibel sei.

In diesem Jahr wurde zudem der Preis für außerordentliches Engagement an die projektbetreuende Lehrkraft vergeben.

Auch im kommenden Jahr wird die JNG wieder an dem Wettbewerb „Jugend forscht“ teilnehmen. Die TAFF-AG freut sich über alle Interessierten, die sich beteiligen möchten. Es bleibt also spannend, was die nächsten J(u)NG-Forscher genauer unter die Lupe nehmen.  

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Debattieren auf Distanz

Max Wiechmann sichert sich beim diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend debattiert einen Platz auf dem Treppchen.

05.03.2021

Dass man in Zeiten von Kontaktreduzierung und Abstandsregeln nicht auf engagierte Debatten verzichten muss, stellten Max Wiechmann (9B) und Jana Hülsken (9D) erfolgreich unter Beweis. Beide nahmen am diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend debattiert teil, dessen aktuelle Ausgabe coronabedingt digital stattfand und vertraten dabei die JNG, die erstmalig und als einzige Gesamtschule am Wettbewerb mitwirkte.

In verschiedenen Teams diskutierten beide gemeinsam mit den anderen Teilnehmer*innen über die Frage: „Sollen Mädchen und Jungen in naturwissenschaftlichen Fächern getrennt voneinander unterrichtet werden?“. Engagiert, empathisch und sachkundig vertraten die beiden dabei ihre Positionen – so erfolgreich, dass Max den dritten Platz in dem bundesweit bekannten Wettbewerb belegte.

Warum sie sich in diesen, für Schüler*innen ohnehin schon herausfordernden Zeiten, für eine Teilnahme am Wettbewerb entschieden hätten, wollten wir von beiden wissen. Schließlich bedeutet eine Vorbereitung auf den Wettbewerb erheblichen Zeitaufwand und einiges an Extraarbeit. „Wegen des Lockdowns hatte ich ja Zeit“, sagt Max augenzwinkernd und fügt hinzu, „und außerdem diskutiere ich einfach gerne und tausche mich gerne mit anderen aus“. Und Jana meint: „Noch mehr darüber zu lernen, wie erfolgreiches Debattieren funktioniert, das hat mich einfach interessiert.“ Dass die beiden sichtlichen Spaß an lebendigen Diskussionen haben, war ihnen bereits im vergangenen Jahr klar, als das Thema „Überzeugend Argumentieren“ als Unterrichtsvorhaben im Deutschunterricht auf dem Programm stand. Anknüpfend an dieses Unterrichtsvorhaben wird den JNG-Schüler*innen der neunten Jahrgangsstufe die Chance auf eine Teilnahme an dem Wettbewerb geboten. Als Ort leidenschaftlicher und lebendiger Debatten bietet sich der Wettbewerb aus Sicht der Schule in hervorragender Weise dazu an, im Unterricht erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten auch im außerschulischen Kontext anzuwenden und dadurch Kompetenzen wie Empathie- und Diskursfähigkeit sowie demokratische Mitbestimmung hautnah zu erfahren.

Gemeinsam mit Frau Hoppe und Herrn Fundermann bereiteten sich die angehenden Debattant*innen in wochenlanger Arbeit auf den Wettbewerb vor, tauschten dabei Argumente für die unterschiedlichen Positionen, sammelten und werteten Studien aus, mit denen sie ihre Positionen stützen konnten, und übten unter anderem, wie man eine Eröffnungsrede und eine Schlussrede hält. „Ganz ehrlich, wir hätten uns die Vorbereitung schlimmer vorgestellt, aber die Videokonferenzen haben sogar richtig Spaß gemacht“, berichten beide über ihre Erfahrungen und Max fügt hinzu: „Die Arbeit mit dem edupad und mit dem padlet haben uns die Recherche echt erleichtert“.

Vor dem Wettbewerb, der als Videokonferenz stattfand, waren beide dann doch aufgeregt und hatten Angst, dass die passenden Argumente fehlen würden. „Aber während der Debatte in einer sicheren Umgebung, wie dem eigenen Zimmer zu sein“, finden beide, „nimmt einem schnell die Anspannung.“ So empfanden beide den Wettbewerb rückblickend als „wirklich locker und mit angenehmer Stimmung“. Während Max in seiner Gruppe die Kontraposition zugeteilt wurde, diskutierte Jana in ihrer Gruppe auf der Pro-Seite. Ob sie mit dieser Zuteilung glücklich waren? „Klar! Schließlich waren wir auf beides vorbereitet und hatten genügend Argumente drauf“, sagen die beiden lachend.

Im Anschluss an den Wettbewerb lobte die Jury bei beiden ausdrücklich die Eröffnungs- und Schlussreden. „Genau das, wovor wir eigentlich den größten Schiss hatten“, sagt Max. Die Angst war offenbar unbegründet. Das stellt nicht nur der dritte Platz unter Beweis. Auch die vielen Erfahrungen, die beide während der intensiven Vorbereitungsphase und schließlich beim Wettbewerb sammeln konnten, sind für Max und Jana Grund genug, ihre Teilnahme als Erfolg zu sehen: „Ich habe echt viel gelernt, was ich nicht nur in der Schule, sondern auch in meinem Leben anwenden kann. Und das ist super!“, resümiert Jana.

Am Ende interessierte uns natürlich noch, wie beide die Wettbewerbsfrage denn jetzt persönlich beantworten würden. Lange mussten wir nicht auf eine Antwort warten, denn in diesem Punkt sind sich Jana und Max einig. Eine Trennung von Jungen und Mädchen halten beide nicht für sinnvoll und begründen ihre Meinung: „Es geht doch einfach darum, jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler individuell zu fördern. Ganz egal, ob Junge oder Mädchen. So wie wir das ja auch von unserer Schule, der JNG, kennen.“

 

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Move your body - Bewegungsjournal Volume 4

04.03.2021

Der Lockdown wurde verlängert und somit bleiben auch die Sportstätten weiterhin zu. Daher bietet das Bildung- und Gesundheit Team eine neue Sportchallenge an. Anhand des Videos kann nun eine erweiterte Form der Plank Challenge geübt werden.

Miss dich mit deinen Freunden oder vielleicht sogar deinen Lehrern? Viel Spaß und "Keep on moving"!

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JNG ist ab jetzt Partnerschule des Westdeutschen Volleyball-Verbands

27.02.2021

Seit dem 19.02.2021 darf die JNG sich nun Partnerschule des WVVs nennen, was durch die Übergabe des Partnerschul-Schilds und dem Ballpaket trotz der besonderen Situation auf Grund der Corona-Pandemie in kleinstem Kreis offiziell gemacht werden konnte.

Schon seit Anfang 2020 wurde die Kooperationsvereinbarung durch die Schule mit den Vereinen RC Borken-Hoxfeld, SV Burlo und TuS Velen vorbereitet. Durch Frühtrainingseinheiten im Drehtürmodell war es bereits Schülerinnen möglich, ihren Sport auch in der Schule auszuüben. Auch im TAFF-Bereich konnte durch die Einbindung von RC Borken-Hoxfeld Trainerin Kim Teelar bereits die Zusammenarbeit weiter ausgebaut und vorbereitet werden.

Die JNG freut sich auf die Kooperation mit dem Westdeutschen Volleyball-Verband und auf eine Ausweitung der Kooperation mit den Vereinen.

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Bauarbeiten am Oberstufenzentrum vollständig abgeschlossen

17.02.2021

Die Stadt Borken konnte die Bauarbeiten an unserem Oberstufenzentrum nun vollständig beenden. Ein Artikel sowie ein Video der Borkener Zeitung können hier gefunden werden:

Artikel "Das Zentrum steht, das Leben folgt" der Borkener Zeitung

Youtube-Video der Borkener Zeitung zur Fertigstellung des Oberstufenzentrum

 

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Move your body - Bewegungsjournal Volume 3

18.02.2021

Zuhause sitzt man nun leider viel mehr rum als sonst. Daher bietet das Bildung- und Gesundheit Team das Bewegungsjournal nun für das Distanzlernen an.

Lehrer*innen haben verschiedene Angebote für kurze und spannende Bewegungspausen, die während der Videokonferenzen umgesetzt werden können, erhalten und zudem starten wir gemeinsam eine "Plankchallenge". Also Stopuhr anstellen, in den Unterarmstütz gehen und herausfinden, wie lange du diese Übung schon schaffst! Vielleicht wird sogar ein Klassensieger geehrt?!

In den kommenden Wochen können nun Bewegungsideen unter unsere Rubrik "Sport Challenge" gefunden werden. Let's go!

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JNG wird Euregio-Profilschule

12.12.2020

Das Motto der Jodocus Nünning Gesamtschule „Gemeinsam leben und lernen im Ganztag einer guten gesunden Schule“ gilt nicht nur innerhalb der Schule, sondern geht sogar über die Grenzen hinaus. Durch das ausgeprägte Sprachangebot der Schule und insbesondere durch das Fach Niederländisch nutzt die Schule vielfältige Möglichkeiten, um die Sprache, die auf kommunikativen Wegen im Unterricht gelernt wird, auch aktiv im Nachbarland anzuwenden. Für diese Förderung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden wurde die JNG nun als Euregioprofilschule ausgezeichnet. Herr Krems von der Bezirksregierung Münster hob noch einmal hervor, wie wichtig es ist, bereits in der Schule das Verständnis für und den Nutzen von einer positiven Nachbarschaft der beiden Länder anzubahnen, wodurch die Schülerinnen und Schüler ihren Blick auch auf Europa erweitern und Chancen und Möglichkeiten des Auslands erkennen können.

Auch Vertreter der Schülerschaft des Faches Niederländisch (siehe Foto) waren bei der Verleihung anwesend und sprachen über ihre Beweggründe für die Wahl des Faches und ihre Erfahrungen. Paula Klöpper und Ella Schmitz Sprinkmeier (Jahrgang 8) berichteten von ihren ersten Austauscherlebnissen mit der OGS Kotten und berichteten kurz von ihrem ersten Kommunikationsaustausch mit niederländischen Partnerschülerinnen und -schülern. Auch Enna Fölting (Jahrgang 10) berichtete von ihrem Austausch in Zwolle und freut sich sehr darüber, dass sie immer noch Kontakt zu ihrer Austauschschülerin pflegt. Marvin Klemm (Jahrgang 10) erinnerte sich an die tolle Kursfahrt nach Ameland, auf der er die niederländische Insel kennen lernen konnte. Cameron-Maria Leister (Jahrgang 10) berichtete von der Teilnahme am Euregio-Schulwettbewerb und erklärte, dass sie vor allem ihren historischen und kulturellen Blick auf das Nachbarland erweitern konnte. Da sie sich eingehend mit dem Thema Grenzfreiheit beschäftigt hat und hierzu eine tolle Zeitung erstellt wurde, die den 2.Platz errungen hat. Die Euregio ist ein wichtiger Partner der Schule und schafft beispielsweise durch den Euregio-Schulwettbewerb ein hervorragendes Angebot für die Schülerinnen und Schüler der JNG im Fach Niederländisch.

Auch die Oberstufe der JNG war durch zwei Schüler des Faches Niederländisch vertreten. Marcel Boldrick besucht den neueinsetzenden Niederländischkurs des 12.Jahrgangs und freut sich sehr darüber, seine dritte Fremdsprache an der Schule erlernen zu können. Für sprachbegabte Schüler wie ihn gibt es ein breites Angebot. Jonathan Mayland nimmt am fortgeführten Unterricht des 12.Jahrganges teil und möchte eventuell später in den Niederlanden studieren und seine Kenntnisse daher noch weiter ausbauen.

Die Anwesenden waren sich einig, dass es erfreulich ist, zu hören, dass die erlernte Fremdsprache auch nach der Schulzeit noch Anwendung findet und den Weg ins Nachbarland ebnet. An der JNG wird die Nähe zum Nachbarland wirklich gelebt! Die JNG wurde also zur Euregioprofilschule ausgezeichnet, da sie ein gemeinsames Leben und Lernen nicht nur im Unterricht, sondern auch im und mit dem Nachbarland der Niederlande fördert und dem Kontakt zu den Partnerschulen in Kotten und Zwolle einen hohen Stellenwert zukommen lässt.

 

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62. Vorlesewettbewerb 2020/2021: Der Schulsieger der JNG steht fest!

07.12.2020

Rund 600 000 Schüler*innen beteiligen sich jedes Jahr bundesweit am Vorlesewettbewerb. Veranstaltet wird der Vorlesewettbewerb von der Börsenverein-des-Deutschen-Buchhandels-Stiftung.
Auch in diesem Jahr haben die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 in den letzten Wochen ihre Lieblingsbücher hervorgeholt, fleißig geübt und sich gegenseitig um die Wette vorgelesen. Wer hatte die klarste Stimme, bei wem saßen die Betonungen am besten, wem hörte man am liebsten zu? Alles dies sind wichtige Faktoren zur Qualifizierung für die Regionalentscheide, der nächsten Stufe bei der Teilnahme am Vorlesewettbewerb. Am Montag, den 7.12.20, war es dann an der JNG so weit. In entspannter und weihnachtlicher Atmosphäre, unter Einhaltung der AHA-Regeln, trafen sich auf der Insel der JNG die gekürten Klassensieger*innen, um ihre zuvor fleißig eingeübten Textstellen der Jury und ihren Mitstreiter*innen vorzutragen.
Die Klassensieger*innen im Vorlesen, Donya, Joris, Janne, Max, Milena und Moritz, glänzten mit einer guten Lesetechnik und einer gelungenen Interpretation ihrer Texte, sodass es für alle ein Genuss war, ihnen zuzuhören. So fiel es der Jury, bestehend aus Frau Hüsken und Frau Risthaus, gar nicht so leicht, aus den sechs Vorlesekünstler*innen einen Schulsieger zu küren. Am Ende setzte sich Milena (Klasse 6c) im Wettbewerb als beste Vorleserin durch, da sie für die Jury durch eine sehr gute Lesetechnik und eine lebendige Betonung ihres Wahl- und Fremdtextes überzeugte. Alle sechs Teilnehmer*innen bekamen eine Urkunde und Preise rund um das Lesen.
Ab Januar 2020 wird Milena die Jodocus Nünning Gesamtschule als Schulsiegerin im Regionalentscheid auf Stadt- bzw. Kreisebene in der ersten regionalen Wettbewerbsetappe vertreten.
Wir drücken Milena die Daumen, dass wir ihr auch hier zu einem Sieg gratulieren können.

 

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JNG ausgezeichnet: Gemeinsam leben und lernen im Ganztag einer guten gesunden Schule

Die JNG gewinnt den Schulentwicklungspreis "Gute gesunde Schule"

7.12.2020

Die Unfallkasse NRW zeichnet die Jodocus Nünning Gesamtschule, die die Präventionsarbeit und Gesundheitsförderung in herausragender Art und Weise umsetzt, mit dem Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ aus. In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren hat sich die JNG qualifiziert und wurde nun als eine von 43 Schulen in NRW ausgezeichnet. Das Team "Bildung und Gesundheit" - bestehend aus Anna Heselhaus und Linda Feldhaar - die gemeinsam das Bewerbungsverfahren bestritten haben, sind überglücklich und stolz, dass die gesamte Schulgemeinschaft mit viel Engagement und Tatkraft diesen anspruchsvollen und arbeitsintensiven Prozess gemeistert hat.

Bereits seit 2018 arbeitet das Team daran, Gesundheit im ganzheitlichen Sinne in der Schule zu integrieren. „Gesundheit ist mehr als nicht krank sein - sich wohlfühlen, Bewegung, aktive Beteiligung und individuelle Entfaltung gehören dazu“ verdeutlichen die Koordinatorinnen. „Im Fokus unserer Arbeit standen für uns drei zentrale Themen: Raum für Individuelle Förderung, Digitalisierung und bewegtes Lernen“ führt Anna Heselhaus aus.

Schrittweise wurden diese Schwerpunkte und viele weitere Aspekte umgesetzt. Dieser facettenreiche Lebens- und Lernraum wurde der Kommission im Juni bei einem Ortstermin vorgestellt. Alle beteiligten Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler freuten sich, stolz ihre Arbeit zu präsentieren. Dabei durften unter anderem die Schulhunde Jodoca und Lou, das Schule ohne Rassismus-Team, die Schülervertretung und Koordinatoren für Digitalisierung, Kultur und Sport nicht fehlen.

Das Thema "bewegtes Lernen" und bewegter Schulalltag waren zentrale Aufgabenfelder des BuG-Teams. Beispielsweise werden dem Kollegium monatlich Bewegungsideen und „Energizer“ für den Unterricht zur Verfügung gestellt. "Damit kommen Körper und Geist in Bewegung. Diese Bewegungspausen sind im Unterricht förderlich, um die Lernmotivation und die Konzentration zu steigern" erklärt Linda Feldhaar. Diesen Effekt verspürt auch Vincent aus der 6A, "nach einer Runde Auspowern kann ich besser lernen". Aber auch die Pausen können bewegt verbracht werden: "Ich will einfach nur mit meinen Freunden in der Pause kicken", so Leonard aus der 8D. Koordiniert durch die Pausenhelfer haben alle Schülerinnen und Schüler Zugang zu einem großen Spiel- und Sportmaterialangebot.

Die Kommission hat die "Insel – ein Ort für individuelles Lernen“ besonders positiv wahrgenommen. In der Insel finden Schülerinnen und Schüler offene, wertschätzende und entspannte Bedingungen zum individualisierten Leben und Lernen in verschiedenen Lern-, Rückzugs-, Medien- und Entspannungsbereichen vor. „Auch in den Pausenbereichen kann man hier zur Ruhe kommen und Gesprächs- und Spielpartner finden“ so die Sonderpädagogin Judith Hölscher, „wir unterstützen aber auch unsere Kolleginnen und Kollegen und beraten daher nicht nur Schülerinnen und Schüler“. Ausgangspunkt für jegliches Lernen an der JNG ist dabei immer der Mensch selbst. Judith Hölscher unterstreicht: „Für mich ist es wirklich wichtig, dass jeder Schüler, jede Schülerin mit einem guten Gefühl zur Schule kommt. Sie sollen sich angenommen und wertgeschätzt fühlen, sowohl in der Gemeinschaft innerhalb der Klasse als auch in der Kleingruppe, aber auch als eigenständiger, individueller Mensch mit all seinen bunten Facetten“. Dieser ressourcenorientierte Blick auf die Schülerschaft stärkt das Wohlbefinden jedes Einzelnen und im Ganzen das Schulklima. „Spaß am Schulleben ist sehr wichtig, damit man gerne zur Schule geht", fasst Maja Fischer aus der Q1 zusammen. Als ein langjähriges Mitglied der Schülervertretung setzt sie sich unter anderem für die Wünsche der Schülerschaft und festliche Traditionen im Schulalltag ein. Dazu gehören für sie die alljährliche Nikolausaktion und eine kunterbunte Karnevalsfeier.

Zur Förderung des sozialen Miteinanders und eines konzentrierten Lernens kommen die Schulhunde zum Einsatz. "Hunde sorgen für eine weichere Atmosphäre in der Klasse“, sagt Britta Frenk, Verantwortliche der tiergestützten Pädagogik. Die Arbeit mit Therapiehunden nahm auch das Kommissionsteam besonders positiv wahr.

Weiterhin lobte die Kommission die Beteiligungsstrukturen an der JNG, wie zum Beispiel die letzte Schulentwicklungswerkstatt zum Thema "Mobiles digitales (Selbst-)Lernen", in der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam Ideen entwickelten und umsetzten.

Diese Partizipation ist ein wichtiger Bestandteil unserer Schulentwicklung und wird auch im aktuellen Projekt des „Grünen Klassenzimmers“ deutlich. Es ist beispielhaft für die Kooperation mit externen Partnern, Eltern, Schülern und Lehrern. „Dadurch, dass wir als Eltern mitentscheiden dürfen, haben wir die Möglichkeit unsere Ideen einzubringen“, hebt Frau Kamperschoer, Vorsitzende der Elternvertretung, hervor, „ich freue mich schon, wenn meine Kinder in Zukunft im Grünen Klassenzimmer in der Natur wissenschaftliche Erfahrungen sammeln können."

Weitere vielfältige Angebote, die zum Mitmachen anregen, finden im Schulalltag ritualisiert statt. „Wir leiten durch Projekttage, durch Juniorwahlen, Diskussionsforen und natürlich auch in unserem Fachunterricht zur Partizipation an", erklärt die Kulturkoordinatorin Isabel Kiekenbeck, „wenn ich an unsere Schule denke, kommt mir Unterricht nur als eine von vielen Sachen in den Kopf. Wir tragen dazu bei, dass unsere Schülerinnen und Schüler mündige Mitglieder unserer Gesellschaft werden“.

Ebenso wurde der Schwerpunkt Digitalisierung geschätzt. Neben dem Umgang mit digitalen Medien, der die Schülerinnen und Schüler auf die Zukunft vorbereitet, wurde vor allem die Digitale Ethik gelobt. Der Medienkoordinator Malte Boland fügt hinzu: „Heutzutage ist es wichtig, dass junge Menschen auf die digitale Welt vorbereitet werden, sich in dieser aber nicht verlieren. Umso besser ist es, dass wir über eine herausragende Infrastruktur verfügen und viele digitale Tools nutzen."

Neben der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler hat sich der Lehrerrat unter anderem die Gesundheit des Lehrerkollegiums auf die Fahne geschrieben. Beispielsweise werden nun die psychosozialen Belastungsfaktoren ermittelt, um Maßnahmen zur Lehrergesundheit zielgerichtet umzusetzen. Erste Schritte - wie der Lehrersport in der Mittagspause - wurden schon getätigt.

Auch der Schulleiter Herr Kühn ist stolz auf die Zusammenarbeit mit den schulischen Gremien: „Wir begreifen die Ehrung als Auftrag, im Sinne der Auswertung der Unfallkasse NRW weiterzuarbeiten und planen das Preisgeld in Höhe von 14780€ für die Ausstattung weiterer Lern- und Lebensräume zu verwenden“.

 

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Es ist vollbracht! Umbaumaßnahme „Grünes Klassenzimmer“ ist fertig

04.12.2020

Das Grüne Klassenzimmer ist fertig gestellt. Die Umbaumaßnahme – finanziell unterstützt durch den Förderverein und das LEADER-Projekt – ist durch die Firma Baumeister durchgeführt worden.

Es wurden im Vergleich zum letzten Mal wieder etliche Arbeiten erledigt:

•      Setzen der letzten Riemchenklinker

•      Abschluss der Verlegearbeiten des Natursteinpflasters

•      Einpflanzen von Stauden in den verschiedenen Hoch- und Kiesbeeten

•      Einschlämmen der Sande im ganzen gepflasterten Bereich des Grünen Klassenzimmers

Die Ideen zur Einbindung der Fläche/des Raumes in den Schulalltag sind zahlreich und werden noch erweitert. Soweit ist das Grüne Klassenzimmer nutzbar, leider fehlen noch ein paar Verschönerungen. Die Betonsteine müssen noch mit Holz verkleidet werden, der hintere Bereich des Grünen Klassenzimmers wird noch in kleinere Felder ausgefüllt und eine Pergola soll noch installiert werden. Für einen schöneren Anblick sollen noch Lichtspots in den Boden  werden. Alle anstehenden Arbeiten können bald umgesetzt werden, da die Vorarbeiten durch die Firma Baumeister geleistet wurden.

Wir werden in kommender Zeit die Schulgemeinde auf dem Laufenden halten, was im Grünen Klassenzimmer geplant und wie umgesetzt wird. (Link zur Projektseite)

 

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DELF Zertifikate für die WP-Französisch Kurse - Tolle Leistungen!

30.11.2020

Mit Corona-bedingter Verzögerung sind Schülerinnen und Schülern der WP-Kurse unserer Schule nun ihre DELF-Zertifikate von Schulleiter Carsten Kühn überreicht worden. Das DELF (Diplôme d'études en langue française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom für die französische Sprache. Um es zu erhalten, muss man sich einer Prüfung zum Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und mündlicher Kommunikation unterziehen. Aus den guten bis sehr guten Prüfungsergebnissen geht hervor, dass insbesondere die mündlichen Leistungen sehr überzeugend waren. In Gesprächen mit den französischsprachigen Prüfern haben unsere Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass sie alltagstaugliches Französisch sprechen und beispielsweise schon auf Französisch ein Menü in einem Restaurant bestellen, beim Shoppen mit Verkäufern sprechen oder ein Zimmer buchen können. C'est génial!

Erfolgreich im Niveau A1 waren: Julia Antonov, Charli Dawi, Emma Feldhaus, Serhat Iciger, Joris Keizers, Henrike Kohlruss, Jakob Krammer, Hanna Mecking, Rieke Südholt, Johanna von Üüm und Luka Özdemir.

Im Niveau A2: Claire Janzen, Kimberly Paulus, Lucas Pinto da Silva.

Félicitations! - Herzlichen Glückwunsch!

 

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Trainieren wie die Profis!

Auf dem Weg zur Sportschule

30.11.2020

Gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern erproben wir aktuell Schulprojekte bei denen zusätzliche Trainingseinheiten an unserer Schule parallel zum regulären Unterricht als Frühtraining angeboten werden.

In diesem Rahmen fand letzte Woche für einige Fußballer aus Jahrgang 6 eine Trainingseinheit unter der Führung von Tom Limberg, Nachwuchstorwart des U-19 Bundesligisten Preußen Münster, statt. Die Schüler absolvierten bei dem Profitorwart ein Training und bekamen Einblicke in das Leben eines Profispielers und den Trainingsmethoden im Leistungssport „Fußball“. Sie durchliefen dabei einige anspruchsvolle Übungsfolgen und dribbelten um Stangen, Hütchen, gingen in den Zweikampf um den Ball und schossen unzählige Tore. Die sehr abwechslungsreiche, kognitiv und koordinativ fordernde Trainingseinheit  machte sowohl den Schülern als auch dem Trainer sichtlich viel Freude.

„Die Jungs haben das echt gut gemacht. Ich bin sehr begeistert.“, sagte der Profispieler Tom Limberg nach dem Frühtraining mit unseren Schülern.

 

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Die JNG bekräftigt und feiert die Kinderrechte

20.11.2020

Am Freitag, dem 20. November 2020, feierte die Jodocus Nünning Gesamtschule den internationalen Kinderrechtstag. Auch wenn die Veranstaltung aufgrund der Coronavirus-Pandemie kleiner ausfallen musste als in den vorherigen Jahren, war es wichtig, das Thema mit den Schülerinnen und Schülern der sechsten Klasse zu behandeln und auf die Bedeutsamkeit der Kinderrechte aufmerksam zu machen.

Dazu kamen die einzelnen Klassen in jeweils einer Schulstunde ins Forum, wo das Schule - ohne - Rassismus - Team, das Angelegenheiten und Veranstaltung rund um das Thema Antirassismus organisiert und klärt sowie für mehr Courage und Miteinander einsteht, mit ihnen besprach, warum es wichtig ist, den Kinderrechtstag zu feiern, sich über seine Rechte zu informieren und bewusst zu sein, sowie bei Ungerechtigkeiten seine Stimme zu erheben. Anschließend präsentierten die Klassen dem Team ihre zuvor im Unterricht erarbeiteten Ergebnisse zum Thema. Dabei entstanden kreative Plakate, die die Nachricht vermitteln, dass jedes Kind ein Recht darauf hat, oder haben müsste, nach den Standards der Kinderrechte leben zu dürfen und dass das nicht überall auf der Welt der Fall ist. Diese Plakate bilden nun eine Ausstellung im Forum und zeigen der Schulöffentlichkeit die Ergebnisse des Projektes.

Danach wurde eine Übung zur Gleichberechtigung durchgeführt, bei der jedes Kind eine Rollenkarte bekam, auf der beispielsweise stand: „Du bist ein Junge, der eine Zahnspange trägt.“. Die Schülerinnen und Schüler stellten sich dann in einer langen Reihe nebeneinander auf und es wurden typische Aktivitäten Jugendlicher vorgelesen wie: „Ich kann mit meinen Freunden ins Schwimmbad gehen.“. Diejenigen, deren Rollen darauf zutrafen, machten einen Schritt nach vorne. Am Ende wurde reflektiert, warum manche Kinder keinen einzigen Schritt nach vorne gehen und somit teilhaben konnten, wenn sie zum Beispiel eine Karte hatten, die ein benachteiligtes Kind widerspiegeln sollte: „Du bist ein Mädchen mit Muskelschwäche und musst im Rollstuhl sitzen.“, und was man für mehr Gleichberechtigung machen könnte.

Dem SoR-Team ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich am Ende darüber bewusst waren, dass es essentiell ist, an die Bedeutsamkeit der Kinderrechte zu erinnern und somit in Klasse 6 ein weiterer wichtiger Bestandteil der Demokratiebildung an der JNG gelegt wurde.

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D&G Kurse gewinnen den ersten Platz

17.11.2020

Die Darstellen und Gestalten Kurse 7 und 8 haben am Wettbewerb der Bürgerstiftung Westmünsterland teilgenommen und teilen sich den ersten Platz! Das Thema war „Lebenswelten“. Beide Kurse haben sich hier für den Bereich „neue Medien“ entschieden. Jeder Kurs gewinnt jeweils 600€ und zusätzlich gehen je Kurs noch einmal 250 € an die Kinderkrebshilfe.

Um den Bericht der Bürgerstiftung Westmünsterland zu lesen bitte hier klicken:

[Bericht der Bürgerstiftung Westmünsterland zum Wettbewerb]

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

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Buslotsen und neue Busfahrstreifen an der JNG

17.11.2020

Im Rahmen des TAFF-Angebots der Jodocus Nünning Gesamtschule wurden zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 erstmalig Busbegleiter und Busbegleiterinnen ausgebildet.

Busbegleiter sind keine „Sheriffs“, die einen Konflikt mit Körperkraft oder Wortgewalt lösen. Im Gegenteil, sie sollen in der Lage sein, in Konfliktsituationen den Grad der Gefahr richtig einzuschätzen und der Situation entsprechend reagieren. Busbegleiter sollen ihren Mitschülern durch ihre Anwesenheit im Bus Sicherheit geben. Sie beobachten das Geschehen beim Einstieg in den Bus und das Verhalten ihrer Mitschüler während der Busfahrt.

Eine ständige Ansprechpartnerin für die Busbegleiter ist Frau Limbrock, Lehrerin an der JNG. Regelmäßige Treffen aller Busbegleiter ermöglichen einen regen Erfahrungsaustausch. Die Ausbildung der Busbegleiter wurde von der Polizeioberkommissarin und Verkehrssicherheitsberaterin Frau Röckinghausen in Begleitung von Frau Limbrock durchgeführt.

Bestandteil der Schulungen waren Trainingseinheiten zum Verhalten in Konfliktsituationen, Streitschlichtung, Rollenspiele und das Erlernen aktiven Zuhörens, um später in Problemsituationen im Bus vermittelnd tätig werden zu können.

Damit die SuS nicht nur im Bus sicher sind, sondern auch beim Einstieg, wurden zusätzlich die Bußfahrstreifen auf dem Schulgelände erneuert, um auch an dieser Stelle die Sicherheit zu erhöhen.

Ausgebildete Busbegleiter an der JNG sind derzeit: - Marius Falk (8b) - Lea Medjic (8b) - Mats Petersen (8b) - Julia Sczepanik (8b) - Dominik Brun (8f) - Jan Schultewolter (8f) - Luca Röttgers (9c) - Jerome Rünger (9d) - Mika Schmitz (9d)

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Kleine Gärtner - Große Ernte

13.11.2020

Unsere kleinen und großen Schulgartenfreunde haben Grund zu feiern, denn trotz der derzeit angespannten Situation haben wir mit unserem Schulgarten erfolgreich an der Schulgartenaktion „Kleine Gärtner – große Ernte“ von der Zeitschrift „Mein kleiner schöner Garten“ teilgenommen. Neben einer Teilnehmerurkunde haben wir zwei Pflanzgefäße im Playmobil-Look gewonnen, welche auch sofort eine Verwendung im Schulgarten gefunden haben.

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Zehntklässler erinnern an die Gemener Opfer des Novemberpogroms

10.11.2020

Als in der Nacht vom 09.11. auf den 10.11. 1938 die Synagogen in Deutschland von den Nationalsozialisten angezündet wurden, wurde auch in Gemen die Synagoge –das Zentrum jüdischen Lebens- durch Brandstiftung zerstört. Schülerinnen und Schüler der Klasse 10B entzündeten zur Erinnerung an diese Schändung, den Verlust und die Opfer der jüdischen Gemeinde Kerzen am Gedenkstein an der Ahauser Straße.

Die Inschriften der Kerzen erinnerten an die vertriebenen und ermordeten Bürger*innen Gemens, an Toleranz, Menschenrechte und Frieden.

„Wir ließen es geschehen und bedachten nicht die Folgen. Haben wir daraus gelernt?“

Diese Frage – eingemeißelt in den Gedenkstein bleibt angesichts des wachsenden Antisemitismus und Alltagsrassismus höchst aktuell und erfordert von allen Menschen in unserer Gesellschaft als klare Antwort Zivilcourage und demokratisches Bewusstsein.

Kann man Zivilcourage lernen? Dieser Frage gehen die Schüler*innen zur Zeit im Religionsunterricht zum Themschwerpunkt „Kirche im Nationalsozialismus“ nach.

 

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„Heute wird´s laut!“

Dieses Schild hing am Freitag, 30.10.2020, am Musikraum der JNG.

01.11.2020

Die Klassen 5c, 5f und 6d nahmen an einem Drumworkshop mit Sascha Pöpping teil, der dankenswerterweise über die EUREGIO an unserer Schule zu Gast war. Der Schlagzeuger vom Drumstudio Bocholt brachte einen ganzen Anhänger voll mit Equipment zum gemeinsamen Musizieren mit: Alle Schülerinnen und Schüler erhielten einen Bucket - das ist ein blauer Eimer - und Schlagzeugsticks. Dann ging´s los: Gedrumt wurde zu Hits von Bruno Mars, Britney Spears und Marshmallow. Natürlich war auch der Klassiker „We will rock you“ von Queen dabei. Dabei leitete Sascha Pöpping das Klassenmusizieren mit einer großen Portion Humor an und ließ sich auch das E-Gitarren-Solo nicht nehmen.

Die Lernenden erlebten ihre Klasse als große Band und sich selbst als Teil davon. Konzentration, Hören und Motorik wurden dabei ganz spielerisch gefördert. So verging die Stunde wie im Flug. Nebenher vermittelte Sascha Pöpping ein paar niederländische Worte und es wurden auch individuelle Erfahrungen mit den Niederlanden von den Schülerinnen und Schülern reflektiert.

„Das war so cool und hat total viel Spaß gemacht“, sagten hinterher viele Lernende. Wir danken der EUREGIO und Sascha Pöpping für diesen energievollen Workshop und freuen uns auf ein Wiedersehen.

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